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Erster Abiturjahrgang in der Freien Waldorfschule Rosenheim

"Wir hatten tolle Schulzeit"

Premiere: Die ganze Schulgemeinschaft schaute auf die ersten Abiturienten der Freien Waldorfschule Rosenheim. Diese nahmen den "Druck" gelassen hin und überzeugten mit guten Prüfungsergebnissen  Foto schlecker
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Premiere: Die ganze Schulgemeinschaft schaute auf die ersten Abiturienten der Freien Waldorfschule Rosenheim. Diese nahmen den "Druck" gelassen hin und überzeugten mit guten Prüfungsergebnissen Foto schlecker

Rosenheim - Abitur - Das ist immer ein besonderes Erlebnis. Erst recht in der Freien Waldorfschule Rosenheim. Dort fand heuer zum ersten Mal eine Abiturprüfung statt. Sieben von acht Abiturienten bestanden mit Bravour.

Die meisten der Abiturienten sind Waldorf-Schüler der "ersten Stunde". Sie erlebten zusammen mit ihren Eltern die Schulgründung vor 13 Jahren mit. Mit ihnen fieberte heuer die ganze Schulgemeinschaft der Abiturprüfung entgegen, erst nach zwei erfolgreichen Abiturjahrgängen gibt es staatliche Fördergelder für die Waldorfschule.

"Selbst viele Eltern von den kleinen Schülern fragten uns in diesem Schuljahr immer wieder, wie es uns geht. Fast jeder bangte mit uns mit. Das war richtig nett", erinnert sich Inti Machado.

Natürlich sei dadurch ein gewisser "Druck" entstanden, doch das habe ihn und seine Schulkameraden kaum belastet. "Ich ging das Ganze ganz ruhig an." Mit Machado bestanden Katharina Bauer, Maybritt Hennig, Anna Gatterer, Sebastian Hofer, Daniel Lehmann und Benni Weber das Abitur. Bei drei von ihnen gab es sogar eine Eins vor dem Komma. In den Fächern Deutsch und Sozialkunde hoben sie sich sogar von vielen der umliegenden Gymnasien im Schnitt deutlich ab.

Das Ende ihrer schulischen Waldorf-Laufbahn sehen die Abiturienten mit gemischten Gefühlen. "Ich bin natürlich froh, die Prüfung bestanden zu haben. Aber das Ende der Schulzeit ist auch irgendwie traurig. Für mich sind die Rosenheimer Waldorfer eine Familie", sagt Inti Machado. Darum kann er sich von der Schule in der Mangfallstraße vorerst noch nicht ganz lösen. Er begleitet jetzt erst einmal noch die 8. Klasse auf einer Segeltour. Danach will er ein Jahr nach Peru gehen. Sein berufliches Ziel lautet: Erzieher.

Die meisten der anderen Waldorf-Abiturienten haben auch schon ganz klar defnierte Ziele für die nächste Zukunft. Eine junge Dame will Medizin studieren, eine andere zieht es für ein Jahr nach Neuseeland.

Die offizielle Zeugnisübergabe fand im Kultur- und Kongresszentrum zusammen mit dem Finsterwalder-Gymnasium als Prüfungsschule statt. In Kürze findet auch noch eine Feier in der Freien Waldorfschule statt. Einig sind sich die die "glorreichen Sieben": "Wir hatten eine tolle Schulzeit." wu

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