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Widersinniges Vorhaben

Zum Beitrag "Besserer Fahrradweg zum Bahnhof" im Lokalteil:

Als Bahnpendler von Rosenheim nach München über einen Zeitraum von fast 50 Jahren begann mein Arbeitstag morgens mit einer Radfahrt von der Happinger Au zum Bahnhof Rosenheim und endete mit dem gleichen Weg abends zurück.

Bis zur Fertigstellung der Fußgängerunterführung durchgehend bis zum Südteil des Bahnhofs war bis 2010 mit dem Fahrrad nur die Zufahrt von Norden her über die Gießereistraße sinnvoll. Dann allerdings eröffnete sich als optimale Route mit dem Rad von der Kastenau, der Happinger Au, von Happing, Kaltmühl und Kaltwies der Weg bei den Schrebergärten über den südlichen Mangfalldamm bis zur Mangfallbrücke "Kufsteiner Straße" und nach Überquerung der Brücke und Unterfahrung der Straße weiter auf dem im vergangenen Jahr neu ausgebauten Radweg auf der nördlichen Dammkrone des Mangfallkanals bis zur überdachten Radeinstelle am südlichen Ausgang der Bahnunterführung.

Dieses Angebot wird weiter verbessert, wenn der geplante Rad- und Fußgängerweg in Verlängerung der Münchener Straße beim Hauptzollamt realisiert und der bestehende Radweg auf der nördlichen Seite der Klepperstraße vom Bahnaufgang in Richtung Brückenberg verlängert wird.

Bei diesem bereits bestehenden Angebot erscheint es unverständlich, ja widersinnig, Gedanken an ein Vorhaben zu verschwenden, wie es Vertreter insbesondere der SPD fordern. Der Mehrweg gegenüber der "Diritissima" entlang der Bahngleise beträgt nur wenige 100 Meter. Flächenmehrbedarf und zusätzliche Bodenversiegelung, auch für Radwege, sind möglichst zu vermeiden.

Der Grundsatz des sparsamen Einsatzes von Steuergeldern würde sträflich missachtet. Es ist zu bedauern, dass damit, wohl aus purem "Wahlaktionismus", von den wirklich dringenden verkehrspolitischen Herausforderungen in Rosenheim abgelenkt wird.

Prof. Dr. Josef Frankenberger

Rosenheim

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