Werksschließung: Rosenheimer SPD will Solidarität der Stadt mit Danone-Mitarbeitern

Die Danone-Mitarbeiter sollen einen Sozialtarif bekommen, „der fair, sozial und gerecht ist“.
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Die Danone-Mitarbeiter sollen einen Sozialtarif bekommen, „der fair, sozial und gerecht ist“.

Das Danone-Werk in der Schönfeldstraße soll im kommenden Jahr schließen. Aus diesem Grund will die SPD, dass sich die Stadt nun mit den Mitarbeitern solidarisiert.

Rosenheim – In einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März (CSU) fordert die SPD-Stadtratsfraktion die Verwaltung auf, sich für die Mitarbeiter des Danone-Werkes einzusetzen. Wie berichtet, beabsichtigt Danone, zum 31. Juli 2021, den Werksstandort in Rosenheim aufzugeben.

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Von der Werkschließung sind, so heißt es in dem Antrag, 158 Mitarbeiter betroffen. Geht es nach der SPD, soll die Stadtverwaltung die Unternehmensführung von Danone deshalb auffordern, einen „Sozialtarif aufzustellen, der fair, sozial und gerecht ist“. 93 der 158 Mitarbeiter sind über 50 Jahre alt. Genau diesen Mitarbeitern drohe nun der soziale und berufliche Abstieg. Die existenziellen Gefahren, denen insbesondere die älteren Mitarbeiter ausgesetzt sind, stehen in keinem Verhältnis zur Entscheidung, den Standort aufzugeben, teilt die SPD mit. Zumal die Unternehmensleitung dies zu keinem Zeitpunkt gegenüber der breiten Öffentlichkeit wirtschaftlich begründet hat, heißt es in dem Antrag. Und weiter: „Die Firma Danone trifft eine besondere Verantwortung gegenüber den älteren Mitarbeitern, die seit über drei Jahrzehnten im Werk beschäftigt sind.“

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