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Tag der offenen Tür

Wenn der Rauchmelder laut piepst – Spektakuläre Vorführungen beim Rosenheimer Feuerwehrfest

Rasante Übung: Nach der Fettexplosion ist die Küche in Brand geraten. Die Feuerwehr beginnt mit dem Löscheinsatz.
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Rasante Übung: Nach der Fettexplosion ist die Küche in Brand geraten. Die Feuerwehr beginnt mit dem Löscheinsatz.

Die Rosenheimer Hauptfeuerwache begeisterte am Wochenende mit einem Weinfest und einem Tag der offenen Tür. Vor allem die Vorführungen bescherten ein volles Haus. Vorstand und Stadtbrandrat Hans Meyrl sagte: „Es war zu spüren, dass sich die Leute gefreut haben, wieder zu ihrer Feuerwehr zu kommen“

Von Martin Binder

Rosenheim – Strahlender Sonnenschein, spektakuläre Vorführungen und ein volles Haus – besser hätte der Tag der offenen Tür in der Rosenheimer Hauptfeuerwache am Samstag nicht laufen können. Beim Weinfest einen Tag vorher spielte zwar das Wetter nicht mit, doch auch in der festlich geschmückten großen Fahrzeughalle konnten die vielen Gäste gut feiern.

Pfanne in Flammen

Dichter Raum quillt aus einer Küche, die Schränke und der Tisch stehen in Flammen. Der Rauchmelder piepst laut. Kurz zuvor hatte jemand versucht, brennendes Fett in einer Pfanne mit Wasser zu löschen – eine schlechte Idee, denn dieser Löschversuch löst eine heftige Fettexplosion aus, bald brennt die ganze Küche.

Die Rosenheimer Feuerwehr ist schnell zu Stelle und löscht den Brand in kurzer Zeit – vor vielen Zuschauern. Denn das Feuer war zwar echt, aber es wurde für eine Vorführung entfacht. Um die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute hautnah zu zeigen, aber auch, um über die Vermeidung von Bränden im Haushalt zu informieren. Und dazu gehört, brennendes Fett nie mit Wasser zu löschen, sondern mit einem Tuch abzudecken und zu ersticken.

Es gab auch sonst noch viel zu sehen in der Hauptfeuerwache. Alle Einsatzfahrzeuge wurden präsentiert, darunter die neue Drehleiter, die erst seit zwei Wochen im Einsatzdienst ist. Geräte konnten nicht nur angeschaut, sondern auch selbst ausprobiert werden. Etwa die 20 Kilogramm schwere Rettungsschere, mit der die Besucher ein Stück Metall abschneiden durften und dabei persönlich erfahren konnten, wie schwer oft die Arbeit der Feuerwehrleute im Einsatz ist.

Renner bei den Kindern war das Steigen auf eine Drehleiter. Gut gesichert ging es fast senkrecht 30 Meter nach oben, wobei selbst kleinere Kinder erstaunliche Kondition bewiesen und es bis zum Korb am Ende der Leiter schafften.

Viel gefragt waren auch die Rundfahrten für Kinder mit einem Einsatzfahrzeug, das Löschen eines Feuers oder der Wettbewerb mit der Kübelspritze.

Zwei „Ungeheuer“ sorgten dann bei Kindern kurzfristig für skeptische Blicke, die aber bald der Freude wichen, als sie von den beiden Feuerwehrleuten in einem Chemieschutzanzug und mit Helm und Atemschutzmaske Gummibärle bekamen.

Wie auch am Tag davor beim Weinfest versorgte das Küchenteam der Rosenheimer Feuerwehr die Besucher mit Essen und Trinken, es war gut vorbereitet auf die vielen Gäste.

Hand anlegen: Schneiden mit der 20 Kilogramm schweren Rettungsschere

Beim traditionellen Pfälzer Weinfest stach Oberbürgermeister Andreas März das erste Weinfass an, das vom Winzer Bernd Winkelmann gespendet worden war. Zur Musik des „Reitertal Quintetts“ feierten die Gäste in der Fahrzeughalle, darunter Feuerwehr-Ehrenmitglied und Alt-OB Gabriele Bauer, einige Stadträte und Abordnungen der anderen Rosenheimer Feuerwehren.

Spürbare Freude bei den Gästen

Vorstand und Stadtbrandrat Hans Meyrl zog ein positives Fazit der beiden Veranstaltungen nach der langen Corona-Pause: „Es war zu spüren, dass sich die Leute gefreut haben, wieder zu ihrer Feuerwehr zu kommen. Ein großes Dankeschön den Gästen, aber auch allen aus unserer Feuerwehr, ohne deren Mitarbeit solche Feste für die Bevölkerung nicht möglich wären“.

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