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Leserforum

Vorsicht und Rücksichtnahme

Zu den Berichten „Tragischer Unfall zwischen 10-Jähriger und Lkw in Rosenheim“ und „Jeder Unfall ist einer zu viel“, erschienen im Regional- und Lokalteil:

Ich habe schon mehrfach vor einer Situation gestanden, dass ich einen Radfahrer um ein Haar nicht oder zu spät gesehen hätte. Es heißt in der Straßenverkehrsordnung „und gegenseitige Rücksichtnahme“. Das gilt aber für alle Verkehrsteilnehmer, auch für Radler. Verurteilung einseitig für Lkw- und Pkw-Fahrer ist moralisch nicht tragbar. Und hier ist meiner Meinung nach der Staat gefragt.

Mein Auto und ich als Verkehrsteilnehmer werden ständig geprüft und überprüft (Licht, Sicherheitsgurt). Ein Rad nicht oder nur sehr sporadisch. Wo liegt das Problem? Sichtbarkeit ist die erste Priorität auch für Radfahrer. Ein Gesetz zum Tragen von leuchtenden Sicherheitswesten oder Leuchtgurten beim Antritt der Fahrt mit dem Rad wäre das Mindeste. Es würde all die schwarzen Radfahrer schon von Weitem besser sichtbar machen und schützen. Denn wer spricht schon von dem Schock, den ein Autofahrer erleidet, wenn er in solch eine Situation gerät? Ganz zu schweigen von dem Schock, wenn dann ein Unfall geschieht und jemand verletzt wird. Und dann noch ein zweites Unverständnis.

Viele Freizeitradfahrer sind auch Autofahrer. Man sollte meinen, dass sie die Situation kennen und deshalb besonders aufmerksam fahren. Aber weit gefehlt. Rücksichtslos und im höchsten Maße gefährlich wird mit dem Rennrad trotz teurem Radweg auf der Fahrbahn gefahren, die Seite gewechselt oder aus einer Nebenstraße mit hoher Geschwindigkeit und ohne zu schauen, heraus gedonnert. Vorfahrt gilt auch da nicht. Also bitte mehr Gerechtigkeit und gegenseitige Rücksichtnahme. Und endlich auch da vernünftige Gesetze.

Margret Lipfert

Raubling

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