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17 bunte Blickfänge im Stadtgebiet

Von der Ernte bis zur Vesper: Alle Werke des Rosenheimer Transit-Art-Festivals sind jetzt fertig

„Alone“ heißt das Werk des belgischen Künstlers Nean, an der Fassade des ehemaligen Karstadt-Sporthauses in Rosenheim.
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„Alone“ heißt das Werk des belgischen Künstlers Nean, an der Fassade des ehemaligen Karstadt-Sporthauses in Rosenheim.

Neun Künstler aus Barcelona, Berlin, Brüssel, Hamburg, Innsbruck, München und Pforzheim waren im Rahmen des „Transit Art Festivals 2022“ zu Gast in Rosenheim. Das Street-Art-Festival wurde nunmehr zum dritten Mal von der Städtischen Galerie Rosenheim organisiert.

Rosenheim – In wenigen Tagen gestalteten die renommierten Künstler überdimensionale Fassadengemälde, die jetzt die Besucher verzaubern. Das Malerinnen-Duo Alba Fabre Sacristán und Elisa Capdevila aus Barcelona schufen an der Ostfassade des Gartencenter Nickl ein fruchtig-frisches Mural „La merienda“ (die Vesper). Nean aus Brüssel brachte eine warm-leuchtende Abendstimmung in die Rosenheimer Einkaufsmeile, sein melancholisches Mural „Alone“ findet sich am ehemaligen Karstadt Sporthaus.

Loomit aus München, einer der ersten Street-Art-Künstler in Deutschland, hat für Rosenheim einen großen Brückenpfeiler an der Mangfall (Übergang Innstraße) mit einer fantasievollen Pilz-Landschaft verschönert. Der Berliner Künstler El Bocho hinterließ am Verwaltungsgebäude der Volksbank Raiffeisenbank (Tegernseestraße 25) eines seiner charakteristischen Frauenbilder. Die beiden bestehenden Murals am Modepark Röther wurden durch ein farbintensives Werk von Stephan Hohenthanner ergänzt. Das Fassadengemälde des gebürtigen Stephanskircheners basiert auf einer alten Fotografie und zeigt unter anderem einen ehemaligen Rosenheimer Apotheker beim Rudern auf dem Simssee. Auch Mr. Woodland war 2022 wieder dabei und hinterließ mit „The harvest“ (die Ernte) eine moderne weibliche Allegorie am Rückgebäude des Lokschuppens.

Auf die Rückseite des Lokschuppens sprühte der 14-jährige Emil Hegemann, Gewinner des Wettbewerbs „Mein Mural für Rosenheim“ sein erstes Wandbild.

Direkt daneben konnte der 14-jährige Emil Hegemann, Gewinner des Wettbewerbs „Mein Mural für Rosenheim“, sein erstes Wandbild sprayen. Der ebenfalls in Rosenheim geborene Künstler Julian Strohmeier kehrte 2022 an seine alte Schule zurück und gestaltete am Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium ein Mural, das die sozialen Unterschiede von Schülern thematisiert und zugleich die Bedeutung des Zusammenhalts herausstellt. Das AWO-Mehrgenerationenhaus umranken nun schwarze, sich ineinanderschlingende und organisch fließende Strukturen des Künstlers Toshsux.

„Wir sind stolz darauf, so viele kunstvolle Fassaden in der Stadt präsentieren zu können. Street-Art gehört im nunmehr dritten Jahr Transit-Art bereits fest zu Rosenheim und macht deutlich, wie wichtig Kunst und Kultur für eine lebenswerte Stadt sind“, so Oberbürgermeister Andreas März während einer Radl-Tour zu den Murals. Die Initiatorin des Festivals und Leiterin der Städtischen Galerie Rosenheim, Monika Hauser-Mair, freut sich wahnsinnig, „dass es auch dieses Jahr wieder gelungen ist, so viele hochkarätige Künstlerinnen und Künstler nach Rosenheim zu locken. Es war ein großartiges Fest! Mit den nun insgesamt 17 Murals haben wir unser Rosenheim gemeinsam zu einer urbaneren Stadt gemacht – die Kunstwerke tauchen zwischen Häuserzeilen auf, befinden sich an der Radlstrecke an der Mangfall, empfangen die Kinder beim Schulbesuch und begegnen den Menschen beim Einkaufen. Kunst für alle eben!“

Alle 17 Standorte – mitgezählt sind die Werke aus den Jahren 2020 und 2021 – können dem diesjährig Flyer zum Festival sowie der Website www.transitart.de entnommen werden. Die Flyer mit Mural-Plan und Informationen zu den Künstlern sind auch im Eingangsbereich der Städtischen Galerie Rosenheim erhältlich. Alle Murals sind frei zugänglich und können zu jeder Tages- und Nachtzeit besichtigt werden. re

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