Post-Telekom-Sportverein ehrte seine Vereinsmeister

Voll Zuversicht ins neue Schachjahr

Rosenheim - Mit großer Zuversicht geht die Schachabteilung des Post-Telekom-Sportvereins (PTSV) ins neue Jahr. Sportlich läuft die Saison erneut für alle Teams erfolgreich, dazu kommt jetzt der Neubau eines Vereinsheims auf dem Campus-Gelände an der Brunecker Straße, eine richtungsweisende Investition, die zum idealen Zeitpunkt realisiert wird.

Abteilungsleiter Lorenz Zellner präsentierte auf der Jahresversammlung den zahlreich erschienenen Mitgliedern die fertigen Pläne, die der Schachabteilung hervorragende Bedingungen der Nachwuchsförderung und Mitgliederbetreuung bieten. Die großzügigeren räumlichen Verhältnisse ermöglichen es künftig, dass beide Punktspiel-Teams parallel Heimspiele austragen oder auch größere Turniere veranstaltet werden können.

In sportlicher Hinsicht geht die Verjüngung der ersten Mannschaft mit einem erfolgreichen Abschneiden als momentan Fünfter der Kreisliga einher. Mit Felix Mylius spielt ein 17-jähriges Talent am zweiten Brett des Kreisligateams und gewann bislang alle seine Partien. Neben den erfahrenen 40-jährigen Spielern Angstl, Geltinger, Braun, Middendorf und den etwas älteren Schenk und Rochol setzt Mannschaftskapitän Michael Klemm gerade auf die aufstrebenden Jugendspieler Julian Tiefenbrunner, Thomas Berberich oder Philipp Rieger, die allesamt die Spielpraxis und -stärke aus der Oberbayerischen U-16-Bezirksliga mitbringen. Sie sind schon weit mehr als Ergänzungsspieler der "Ersten".

Von diesem der hervorragenden Nachwuchsarbeit von Andreas Geltinger und seinem Trainerteam Detlev Rochol, Jörg Prepadnik und Melanie Geltinger geschuldeten Aufschwung profitiert naturgemäß auch der PTSV Rosenheim II in der B-Klasse Süd. Mit vier Siegen aus vier Spielen steht das Team an der Tabellenspitze und kämpft um den Aufstieg in die A-Klasse - eigentlich keine Überraschung mit so versierten Spielern wie Semmler, Prepadnik, Rösch, Fabritius, Zellner oder Geißler.

Vereinsintern standen die Turniere im vergangenen Jahr im Zeichen von Josef Semmler und Michael Klemm. Semmler siegte vor Klemm und Geltinger in der Vereinsmeisterschaft und vor Ralf Häntsch und Klemm in der Blitzmeisterschaft. Schnellschachmeister wurde Klemm vor Semmler und Fabritius und den Pokalsieg errang Klemm im Endspiel gegen Roman Middendorf. Hart ausgespielte Ergebnisse,

Sieger, die mit Pokalen geehrt wurden, "Verlierer", die Trost im kulinarischen Diskurs finden oder im Schafkopf neues Glück suchen konnten: eine würdige Feier eines erfolgreichen Schachjahres. re

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