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Vom 26. März bis zum 24. April

Samstag startet der „Frühling in Rosenheim“: Die erste Fahrt mit dem Riesenrad im Video

  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Kinderkarussell, Süßwaren und ein 24 Meter hohes Riesenrad mitten auf dem Ludwigsplatz: Vom 26. März bis zum 24. April holen elf Schausteller den Frühling nach Rosenheim. Die Freude über die Veranstaltung ist groß, wenn auch getrübt durch die aktuellen Ereignisse in der Ukraine.

Rosenheim – In den vergangenen zwei Jahren hat es nur wenige Momente gegeben, in denen Max Fahrenschon seinen Beruf ausüben konnte. Das Rosenheimer Herbstfest wurde abgesagt, kurz darauf der Christkindlmarkt. „Das war für uns Schausteller ein schmerzlicher Eingriff“, sagt er. Umso größer sei die Freude darüber, ab dem 26. März wieder seiner Leidenschaft nachzugehen. Dann nämlich soll in der Stadt der „Frühling in Rosenheim“ stattfinden.

Will hoch hinaus: Max Fahrenschon hat am Dienstag das Riesenrad aus Groningen abgeholt.

In Kooperation mit dem Wirtschaftlichen Verband

Eine Veranstaltung, die die Schausteller in Kooperation mit dem Wirtschaftlichen Verband auf die Beine gestellt haben. Geplant sind – ähnlich wie beim „Sommer in Rosenheim“ – mehrere Essensstände, Fahrgeschäfte und Unterhaltungsangebote. „Der Wirtschaftliche Verband Rosenheim hat in enger Abstimmung mit der Stadt auch für dieses Mal gerne die Koordinierung und Organisationsarbeit dafür übernommen“, sagt der Vorsitzende Reinhold Frey.

Neben den Fahrgeschäften wird es auch etliche Essensangebote geben, unter anderem Schmalzkuchen.

16 Gondeln von der Nordsee

Für eine besondere Attraktion will Max Fahrenschons Neffe Max sorgen. „Coronabedingt habe ich mich umorientiert“, sagt der Schausteller. Während er vor der Pandemie für den „Wellenflug“ bekannt war, setzt er jetzt auf ein knapp 24 Meter hohes Riesenrad. Ein Karussell, das auch während der Pandemie in vielen Städten funktioniert hat, wie er sagt.

Anfang der Woche sei er deshalb nach Groningen an der Nordsee gefahren, um sein Riesenrad von der Firma „Lamberink“ abzuholen – ein europaweit bekanntes Unternehmen, das sich auf den Verleih und Bau von Riesenrädern spezialisiert hat.

Am Mittwoch, 23. März, wird er, wenn alles nach Plan läuft, in Rosenheim ankommen und sich gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma „Lamberink“ um den Aufbau mitten auf dem Ludwigsplatz kümmern. Das Riesenrad hat 16 Gondeln, die Platz für je vier Personen bieten. „Außerdem wird eine VIP-Gondel geben“, verrät Fahrenschon. Er freue sich darauf, dass es endlich losgeht und nach zwei Jahren wieder ein Hauch von Volksfest-Stimmung aufkommt.

Waren beim Großhandel eingekauft

Groß ist die Vorfreude auch bei Schausteller Heinz Krimplstötter. Die Waren hat er gestern beim Großhandel eingekauft, am Freitag kommt er nach Rosenheim. Dann stellt er seinen Wagen an den vorgesehenen Stellplatz, positioniert Schokofrüchte, Lebkuchenherzen und die gebrannten Mandeln an der richtigen Stelle und ist am Samstag bereit, die ersten Besucher zu empfangen.

Die vergangenen zwei Jahre seien nicht immer einfach gewesen, um so mehr habe er sich darüber gefreut, als er von einem möglichen Frühlingsfest in Rosenheim erfahren habe. Und das, obwohl lange nicht sicher gewesen sei, ob es aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine überhaupt stattfinden kann.

Die Vorbereitungen laufen: Am Ludwigsplatz baut Max Fahrenschon sein Kinderkarussell auf. Direkt daneben soll das 24 Meter hohe Riesenrad stehen.

Blick in die Ukraine gerichtet

„Ich hätte verstanden, wenn wir die Veranstaltung deswegen abgesagt hätten“, sagt Alexander Herrmann am Telefon, während er auf dem Dach seines Verkaufswagens steht. Er sei gerade dabei, die Elektrizität zu überprüfen und einige Lampen auszutauschen. Am Donnerstagabend will er sich dann auf dem Max-Josefs-Platz einrichten.

Endlich wieder Geld verdienen

„Ich freue mich darauf, wieder Geld zu verdienen“, sagt er. Aber natürlich habe er Verständnis für diejenigen, die nicht verstehen, warum man angesichts der momentanen Ereignisse in der Ukraine gerade jetzt den „Frühling in Rosenheim“ veranstalten muss.

„Aber das Leben muss irgendwie weitergehen und vielleicht können wir den Bürgern helfen, für einen kurzen Moment an etwas anderes zu denken“, sagt Herrmann.

Genau dafür wollen auch Irene und Rudi Hanika sorgen, besser bekannt unter dem Namen „Rudi Balloni“.

Öffnungszeiten von 11 bis 20 Uhr

Ab Samstag wollen sie wieder ihre Heliumballons in allen Formen und Farben in der Nähe des Salinparks unter die Leute bringen. „Die Freude ist riesig“, sagt Irene Hanika.

Sie selbst sei Rosenheimerin, freue sich darauf, wieder unter die Leute zu kommen. Am Samstag, 26. März, ist es soweit. Die Öffnungszeit ist bis auf weiteres von Montag bis Freitag von 11 bis 20 Uhr und an Sonntagen von 12 bis 20 Uhr. Abweichungen können vorkommen.

In der Münchner Straße entlang des Salingartens freuen sich die Familienbetriebe Trautwein, mit Schokofrüchten und Süßwaren, Branicki, mit dem Kinderkarussell, und Hanika, alias Rudi Balloni auf zahlreiche Besucher. Auf dem Max-Josefs-Platz finden sich mit Werner und Alexander Hermann mit der bekannten Mandelbrennerei sowie Heinz Krimplstötter mit Süßwaren zwei alteingesessene Fieranten für dieses Segment. Süße Ergänzungen bietet dort zudem Sarah Horländer mit Crêpes und Churros an. Vor dem Mittertor ermöglichen Max und Christine Fahrenschon mit Ihrem Schießwagen Zielübungen für jedermann und Lothar und Claudia Horländer sorgen mit Ihrer Lángos- und Schmalzkuchenhütte für die kulinarische Umrahmung. Am Ludwigsplatz präsentieren Max und Christine Fahrenschon mit dem großen Kinderkarussell „Bayern Rallye“ eine große Attraktion für alle Kinder. Ebenfalls am Ludwigsplatz zeigt Maximilian Fahrenschon jun. erstmals sein 24 Meter Riesenrad.

Rubriklistenbild: © privat

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