Völkerfreundschaft im Dreivierteltakt

Hand in Hand, so präsentierten sich die Initiatoren des Besuchs beim Festabend. Foto schlecker
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Hand in Hand, so präsentierten sich die Initiatoren des Besuchs beim Festabend. Foto schlecker

Eine 40-köpfige Delegation aus Briançon hatte sich am Wochenende aufgemacht, um zusammen mit den Rosenheimern die 150-Jahr-Feier zur Stadterhebung zu begehen. Zugleich gab es noch einen weiteren Anlass für den Besuch: Die Partnerschaft zwischen den beiden Städten wurde 40 Jahre alt.

Gefeiert wurde dies mit einem bayerischen Abend im Hans-Schuster-Haus.

Rosenheim - Die deutsch-französische Freundschaft verwandelte sich beim Besuch der 40 Gäste zur bayerisch-französischen Liaison. So gab es schon bei der Ankunft ein Standkonzert der Blaskapelle "Am Wasen". Ziel des Ausflugs waren der Chiemsee mit Fraueninsel und Königsschloss sowie Neubeuern. Am Samstagabend gipfelte das Programm in einem bayerischen Abend, den der Rosenheimer Förderverein Städtepartnerschaft Rosenheim-Briançon mit viel Engagement auf die Beine gestellt hatte.

Den Auftakt machte die Jugendgruppe des Trachtenvereins Rosenheim I Stamm. Auch die Auftritte des Volkstanzkreises Rosenheim ernteten viel Applaus. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Ehepaar Jakubik.

Rosenheims Zweiter Bürgermeister Anton Heindl hieß die Gäste, die anlässlich der 150-Jahr-Feier den weiten Weg auf sich genommen hätten, herzlich willkommen. Er erinnerte an die vielen offiziellen und private Kontakte, die die Partnerschaft mit Leben füllten. Es gebe aber noch viel zu tun: "Gute Freundschaften bedürfen der ständigen Hege und Pflege." Briançons Zweite Bürgermeisterin Nicole Guérin bedankte sich für die Gastfreundschaft und sprach umgehend eine Gegeneinladung aus: Im Mai 2015 findet in Briançon eine deutsch-französische Woche statt und natürlich sind die Rosenheimer dort herzlich willkommen. Nach Rosenheim gekommen war auch der Vorsitzende des französischen Partnerschaftskomitees, Aloys Collignon. Dann wurde die bayerisch-französische Freundschaft höchst konkret: Tanzmeister Herbert Bogensberger lud auf das Parkett, wo die Völkerverständigung im Dreivierteltakt schwungvoll zelebriert wurde.

Christine Budde, Vorsitzende des im Frühjahr 2014 gegründeten Fördervereins, und ihre Vertreterin, Dr. Daniela Mann, hoffen, dass der Besuch den Auftakt für viele neue Kontakte bildet. ku

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