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Nachruf

Vlado Dugum aus Rosenheim mit 86 Jahren gestorben: Seine größte Freude waren die Enkelkinder

Vlado Dugum
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Vlado Dugum
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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Viele kannten Vlado Dugum als Fußballer und Trainer einiger Mannschaften aus dem Landkreis Rosenheim, anderen war er als Physiotherapeut im Klinikum Rosenheim, wo er 35 Jahre arbeitete, bekannt genauso wie als Sportlehrer am Landerziehungsheim Schloss Neubeuern. Jetzt ist er im Alter von 86 Jahren gestorben.

Rosenheim – Dort unterrichtete er 20 Jahre lang Sport und orthopädische Gymnastik. Am 12. September ist Vladio Dugum im Alter von 86 Jahren gestorben.

In der höchsten Liga

Seine größte Freude waren seine Enkelkinder, die er regelmäßig sah. „Die einen am Vormittag, die anderen am Nachmittag, meistens an den Wochenenden“, sagte Dugum, den man auch regelmäßig bei den Spielen des TSV 1860 Rosenheim sah.

Der gebürtige Jugoslawe stand in seiner Heimat in der höchsten Liga für Hajduk Split und Borac Banja Luka sowie zweimal in der jugoslawischen B-Nationalmannschaft auf dem Platz. 1967 kam er als Spielertrainer zu den Sechzigern nach Rosenheim.

Prominente Patienten

Zu den prominentesten Patienten als Physiotherapeut im Klinikum Rosenheim zählten unter anderem die Leichtathletik-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Heike Drechsler, Tennisspieler und -trainer Niki Pilic und der legendäre Torwart des TSV 1860 München, Petar Radenkovic, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband.

Den Heuberg geliebt

Vlado Dugum, der stets gut gelaunt war, der Lebensfreude versprühte und Bergwanderungen auf den Heuberg liebte, war auch ein fleißiger Zeitungsleser. Er hatte 56 Jahre das Oberbayerische Volksblatt abonniert.

Dugum hinterlässt seine Frau Nelka, seine vier erwachsenen Kinder Wendi, Peter, Goran und Ranka, sowie sieben Enkelkinder..

Die Beerdigung hat auf seinen letzten Wunsch bereits am 17. September in Sibenik/Kroatien stattgefunden. Ein Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 22. September, 18 Uhr, in der Pfarrkirche St. Georg am Schloßberg statt.

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