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ABITURFEIER IN ROSENHEIM

Viermal die Traumnote 1,0 am Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium

Die Traumnote von 1,0 im Abitur erreichten (von links) Fabian Edmeier, Miriam Kauer, Finia Bayer und Aylin Huber.
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Die Traumnote von 1,0 im Abitur erreichten (von links) Fabian Edmeier, Miriam Kauer, Finia Bayer und Aylin Huber.

Ein Zitat von Forrest Gump sowie die Erinnerung an die Unwägbarkeiten, bedingt durch die Corona-Pandemie, prägten die Abiturfeier am Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium in Rosenheim. Schulleiterin Brigitte Würth wünschte den jungen Leuten „viel Lust aufs Leben“.

Rosenheim – Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass auch der Abiturjahrgang 2021 ein „Corona-Jahrgang“ sein würde? Im Vorhinein weiß man eben nie, was die Zukunft alles mit sich bringen wird. Das gilt ganz besonders für die Zeit des Übergangs, in der die Schulzeit endet und man in das Erwachsenenleben eintritt und sich dessen auch bewusst wird. Schulleiterin Brigitte Würth stellte daher ihre Rede bei der Abiturfeier am Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium unter den Leitgedanken des bekannten Ausspruchs aus dem Film Forrest Gump: „Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel – man weiß nie, was man bekommt.“

Corona-Abitur bedeute aber keinesfalls, dass das Abitur einen Makel habe, so die Schulleiterin, der Anspruch in den Prüfungen sei nicht anders als in den vergangenen Jahren gewesen. Vielmehr sei typisch für die zurückliegenden zwei Jahre die Ungewissheit gewesen, zum Beispiel bei Leistungsberechnungen, Terminen oder möglicher Quarantäne.

Gerade diese Ungewissheit kennzeichne aber auch unser Wissen hinsichtlich der Zukunft, auch der eigenen. Umso wichtiger sei es, Mut für Entscheidungen zu haben, Spontaneität und Kreativität, die Reaktion auf Unerwartetes, als einen bereichernden Lebensaspekt zu begreifen. Manche Pralinen im Leben seien süß, andere hätten einen bitteren Beigeschmack.

Neben dem Durchhaltevermögen, das bei den Schülerinnen und Schülern bereits in den vergangenen beiden Jahren immer wieder auf die Probe gestellt worden sei, bilde auch die Begeisterung für das, was man tue, eine zweite wichtige Säule des Erfolgs. Darüber hinaus finde man dadurch auch eine Erfüllung in seinem Tun, die langfristig trage. Mit dem Ratschlag, wie Forrest Gump aus jeder Situation und allen Möglichkeiten des Abenteuers Leben, das Beste zu machen, schloss Schulleiterin Brigitte Würth und wünschte den Absolventinnen und Absolventen „viel Lust aufs Leben“.

Ironische Rede

Für den Elternbeirat gratulierten Marion Heick und Kathrin Meyer den Abiturientinnen und Abiturienten zu ihren Leistungen und wünschten Ihnen viel Erfolg für den weiteren Lebensweg.

In einer ironisch-humorvollen Rede charakterisierten und karikierten Fabian Edmeier und Aylin Huber, beziehungsweise Elias Mädler und Helena Hertle, stellvertretend für ihren Abiturjahrgang vor allem die beiden Jahre in der Oberstufe vor dem Hintergrund wechselnder Voraussetzungen zwischen Präsenz- und Distanzunterricht, immer wieder verschobener Klausurentermine und anderer Unwägbarkeiten.

Dank den Koordinatoren

Abschließend dankten sie den Eltern, den Lehrkräften und insbesondere den Oberstufenkoordinatoren, Ursula Stadler und Manfred Mauler, für die Unterstützung auf dem Weg zum Abitur.

+++ Weitere Berichte zu Abiturfeiern in der Region finden Sie in unserem Dossier. +++

Schließlich folgte der zentrale Teil der Feier: die Verleihung der Abiturzeugnisse und die Ehrung für besonderes Engagement im Schulleben. Von den 111 Abiturientinnen und Abiturienten erreichten in diesem Jahr 21 einen Zeugnisdurchschnitt von 1,5 und besser, davon vier mit der Traumnote 1,0: Finia Bayer, Fabian Edmeier, Aylin Huber und Miriam Kauer. Oberstufenkoordinator Manfred Mauler moderierte die Übergabe der Zeugnisse sowie die Ehrung für besondere außerunterrichtliche Leistungen im Dienste der Schulgemeinschaft, zum Beispiel im Schulsanitätsdienst, in den Musikensembles der Schule oder als Schülersprecher.

Song aus La la Land

Musikalisch umrahmt wurden die beiden Feiern vom Kammerorchester der Q12, das mit einem Deutschen Tanz von Joseph Haydn eröffnete, sowie vom Vokalensemble der Oberstufe, das mit einem Medley aus dem Film „La la Land“ schloss. Zwei Abiturienten „verabschiedeten“ sich mit Gesangseinlagen: Elias Mädler brillierte mit der Arie des Masetto „Ho capito, signor, si“ aus Mozarts Don Giovanni, Minh Ho gab „I’ll be fine“ von Molly Hammer zum Besten. Geleitet und begleitet wurden die beiden Ensembles und Solisten von den Musiklehrern Walther Senz und Alexander Gell.

Die Georg-Dax-Stiftung der Firma Kathrein zeichnete die vier besten Abiturienten mit dem Schnitt von 1,0 mit einem Preisgeld von jeweils 500 Euro aus. Wie auch im vergangenen Jahr stiftete die Firma Adphos aus Bruckmühl einen mit insgesamt 300 Euro dotierten Physik-Abiturpreis, der in diesem Jahr Anna Sophia Krapf, Julian Schiffl und Julius Schömer für sehr gute Leistungen im Physikabitur verliehen wurde. Die besten Absolventinnen und Absolventen wurden außerdem durch ein Buchgeschenk, das vom Förderverein gestiftet wurde, besonders geehrt.

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