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Auch Romed-Klinikum betroffen

Vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume: 162 Unwetter-Einsätze im Rosenheimer Stadtgebiet

Ein Blick in die Weinstraße: Auch beim Restaurant „Rizz“ stand das Wasser knöchelhoch.
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Ein Blick in die Weinstraße: Auch beim Restaurant „Rizz“ stand das Wasser knöchelhoch.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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  • Michael Weiser
    Michael Weiser
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Umgefallene Bäume, vollgelaufene Keller und verstopfte Gullys: Das Unwetter in der Nacht auf Dienstag ist auch an Rosenheim nicht spurlos vorbeigegangen. Insgesamt hat es im Stadtgebiet 162 Einsätze gegeben. Auch das Romed-Klinikum und das Restaurant „Rizz“ in der Weinstraße waren betroffen.

Rosenheim – In der Weinstraße steht das Wasser knöchelhoch, in dem Kellerabteil reicht es fast bis zum Bauch. Stühle sind umgekippt, in der Mitte der Straße liegt ein Papierkorb. Drago Lovric kennt diese Bildern. „Es hat schlimmer ausgesehen, als es war“, sagt der Geschäftsführer des Restaurants „Rizz“. Trotzdem habe er alle Hände voll zu tun. Bis zwei Uhr nachts sei er – gemeinsam mit seinem Bruder und zwei Helfern von der Tanzschule – mit einem Wassersauger im Einsatz gewesen. Besonders schlimm sei es bei den Toiletten gewesen. „Da stand das Wasser knöchelhoch“, sagt Lovric. Wie hoch der Schaden ist, weiß der Geschäftsführer im Moment noch nicht.

Die ganze Nacht beschäftigt

Mit dem Wasser zu kämpfen hatte auch das Romed-Klinikum. „Das Unwetter hat einige von uns fast die ganze Nacht hindurch beschäftigt“, sagt Romed-Pressesprecherin Elisabeth Siebeneicher. Wegen des starken Regens sei Wasser in das Klinikum eingedrungen.

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Betroffen waren laut Siebeneicher die Zentralsterilisation (AEMP), die Strahlentherapie, die Untergeschosse der Häuser 1 und 6 sowie das Personalwohnheim II. „Am meisten Sorgen bereitete uns kurzzeitig die AEMP, unter anderem weil nicht sicher war, ob das geplante OP-Programm am Folgetag umsetzbar sein würde“, heißt es aus dem Klinikum.

Wasser aus den Siphons gedrückt

Zudem hätten die Abwasserleitungen das Wasser an mehreren Stellen im Haus nicht mehr wegleiten können. „In den älteren Gebäudeteilen drückte das Wasser teils aus den Siphons“, erinnert sich Siebeneicher. Um ein Eindringen des Wassers in die Bausubstanz zu verhindern – was weitere Schäden zur Folge gehabt hätte – wurde das Wasser von den versiegelten Flächen abgesaugt.

Hervorragende Alarmierungskette

„Die Alarmierungskette hat hervorragend funktioniert. Kollegen waren selbst aus dem Urlaub sofort zur Stelle“, sagt Dr. Max von Holleben, Kaufmännischer Leiter des Romed Klinikums Rosenheim und fügt hinzu: „Dank der schnellen Reaktion und des tatkräftigen Einsatzes aller Beteiligter konnte größerer Schaden verhindert werden.“

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