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Viel Solidarität

Nach Unwetter-Katastrophe: Warum ein Rosenheimer seit Tagen hunderte Anrufe aus Jemen bekommt

Abdulfattah Al-Sharai.
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Abdulfattah Al-Sharai.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Nach der verheerenden Unwetter-Katastrophe in der vergangenen Woche haben die Hochwasser-Betroffenen viel Hilfsbereitschaft erfahren. Nicht nur aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt.

Rosenheim/Jemen – Das Telefon von Abdulfattah Al-Sharai hat in den vergangenen Tagen ununterbrochen geklingelt. Der Reisemanager kommt aus dem Jemen, lebt seit drei Jahren mit seiner Frau in Rosenheim. Nachdem Freunde und Familienmitglieder aus seinem Heimatland von den Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erfahren hatten, meldeten sie sich bei ihm, um ihr Mitgefühl zu bekunden.

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Mit einigen sprach er direkt, andere hinterließen Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter. Unter den Telefonaten seien sogar Leute gewesen, mit denen er noch nie zuvor gesprochen habe. „Sie haben mir immer wieder gesagt, wie traurig sie sind, dass Deutschland so etwas passiert ist“, sagt Abdulfattah Al-Sharai. Weil viele Jemeniter aus eigener Erfahrung wissen, wie verheerend Unwetter und Überflutungen sind, wollten sie die Betroffenen auf diese Weise unterstützen. Sehr zur Freude von Abdulfattah Al-Sharai. „Ich bin unheimlich stolz auf mein Land“, sagt er.

Die Anteilnahme in dem 5200 Kilometer entfernten Land sei auch Tage nach der Katastrophe nicht weniger geworden. „Wir sind in Gedanken nach wie vor bei den Betroffenen und unterstützen sie aus der Ferne“, sagt der Reisemanager.

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