CSU erörterte mit Eigenheimerverein aktuelle Themen in Happing

Umwege ärgern die Bürger

Das Abbiegen von der Isarstraße aus in Richtung Happing ist seit November 2005 verboten. Foto Schlecker

Rosenheim - Aktuelle Themen in Happing, Kaltwies und Heilig Blut standen im Mittelpunkt des Besuchs der Rosenheimer CSU beim Eigenheimerverein Happing. Die Verkehrsführung im Bereich der Einmündung der Isarstraße in die Happinger Straße bereitet den Anwohnern Probleme. Das Abbiegen aus der Isarstraße in Richtung Happing ist seit November 2005 nicht mehr möglich. Anwohner des Alpenwegs und der Isarstraße müssen deshalb lange Umwege in Kauf nehmen.

Der Verein sieht zudem die Radwegeführung in der Kufsteiner Straße als unzureichend an. CSU-Ortvorsitzender Herbert Borrmann versprach, diesen Themen nochmals nachzugehen. Die aktuelle Situation könne nur eine Zwischenlösung bis zum Ausbau der Kufsteiner Straße sein.

Sorgen macht dem Eigenheimerverein zudem die Kaltenmühle auf der Baywa-Wiese, die von vielen Bürgern im jetzigen Zustand als Schandfleck gesehen wird. Auch wegen der Landesgartenschau fordert der Verein eine rasche Lösung. Borrmann zeigte sich zuversichtlich, dass noch in diesem Herbst der Spatenstich für den Neubau eines Hauses mit Räumen für die Stadtkapelle und einer örtlichen Vertretung des Stadtjugendrings unter Einbeziehung der Kaltenmühle erfolgen werde. Er berief sich dabei auf entsprechende Zusagen der Verwaltung. "Dieser Bau erfolgt losgelöst von der Frage der künftigen Nutzung der restlichen Baywa-Wiese", betonte Borrmann.

Die geplante Nutzung der alten Tennishallen an der Happinger Straße als Kindersportpark sieht der Verein im Hinblick auf die Verkehrsbelastung möglicher Zufahrten über den Kirchenweg, die Eichfeldstraße und über Alt-Happing kritisch. "Wir haben keine Einwände gegen das Projekt als solches. Diese Zufahrtsstraßen können jedoch bei einer Realisierung dieses Projektes die entstehende Verkehrsbelastung nicht mehr schultern", betonte Klaus Hohmann, Vorsitzender des Eigenheimervereins und forderte eine eigene Erschließungsstraße. Daneben würde sich die schwierige Parkplatzsituation im Bereich des Sportheims verschärfen. "Die vielen offenen Fragen machen deutlich, dass wir das Thema Verkehr in Happing und Kaltwies nur in seiner Gesamtheit angehen können und dazu müssen wir ein Verkehrsgutachten für den Stadtteil in Auftrag geben", resümierte Borrmann.

Ein weiteres Thema war neben der Fußgängerampel an der Miesbacher Straße und der Erschließung der Baywa-Wiese über die Happinger Straße die Baumschutzverordnung der Stadt. Die von der CSU angestoßene Deregulierung sieht der Verein als "ersten Schritt in die richtige Richtung". re

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