ERFOLG FÜR DIE ERSTE ROSENHEIMER „WIRTSHAUSROAS“

„Typisch boarisch eben“

Ausgelassene Stimmung im Flötzinger Löchl:Zur Musik von „Chaingang“ wurde gesungen, geschunkelt und getanzt.
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Ausgelassene Stimmung im Flötzinger Löchl:Zur Musik von „Chaingang“ wurde gesungen, geschunkelt und getanzt.

Das gab es schon lange nicht mehr: 20 Wirtshäuser, 25 Bands, Kapellen und Künstler, eine große Portion bayerischen Lebensgefühls und das alles an einem Abend. Die erste Rosenheimer „Wirtshausroas“ war ein voller Erfolg.

Rosenheim – Männer in Lederhosen, Karohemden und passenden Loferl. Frauen in pinken, grünen und lila Dirndln, Herz-Halsketten und hohen Schuhen. Die Rosenheimer verabschiedeten den Monat April nicht nur traditionell bestens gekleidet, sondern auch mit Spaß, Tanz und guter Musik.

Zum ersten Mal fand in Rosenheim die „Wirtshaus roas“ statt. Eintritt zahlen, Bändchen ums Handgelenk, und los geht’s – entweder zu Fuß oder mit dem Wirtshausroas-Express. Erste Station: Flötzinger Löchl. Kurzer Blick ins Programmheft: „Chaingang – A-cappella-Gesang von Blasmusik bis Rock“. Bändchen zeigen, Überblick verschaffen und rein ins Getümmel. Die gute Laune ist ansteckend, es wird gelacht, getanzt, am Bier genippt und mitgesungen. Der Raum ist voll, einige haben einen Sitzplatz in der ersten Reihe bekommen, die anderen stehen Schulter an Schulter gepresst dahinter. Nach dem dreieinhalbstündigen Konzert zeigt sich Markus Wolf, der Mann am Bass, begeistert: „Es war eine gelungene Veranstaltung. Die Leute waren super drauf und die Stimmung war sehr gut. Ich hoffe, es gibt nächstes Jahr eine Wiederholung.“

Stimmung wie beim Oktoberfest

Richtige Oktoberfest-Stimmung im Santa. Die „Drei Zwidern“, die eigentlich zu fünft sind, bezeichnen sich selbst als Stars in Sachen bayerischer Stimmung. Allen voran „da Schuasda Hans“. Mit Hüftschwung, Charme und frechen Posaunenklängen lässt der Frontmann der Band Frauenherzen höher schlagen. Mitten drin: Sophie Schichta. Der 60-Jährigen schenkte Schuster seine volle Aufmerksamkeit. „Typisch bayerisch eben“, kommentiert sie augenzwinkernd und fügt hinzu: „So kann es weitergehen.“

Nächster Halt: Essbar. Entspannte Atmosphäre, ruhige Musik. „De Eva“ singt Andreas Bouranis „Auf uns“. Der Text ist passend: „Wer friert uns diesen Moment ein? Besser kann es nicht sein.“

Weiter geht es ins Faerber. Hier sorgt „Oansno“ für einen Mix aus Reggae und Techno. Es wird getanzt und lautstark mitgesungen.

Nach einem kurzen Abstecher ins Kaffä, in dem die „Bochleitn Musi“ mit Harfe und Posaune eine heitere Stimmung schaffen, geht es zum Abschluss ins Ballhaus.

Zum letzten Mal das Bändchen zeigen. Auf der Bühne spielen „The Heimatdamisch“ Hits aus Rock und Pop in bayerischen Versionen. Die Bierkrüge werden gehoben: ein Hoch auf die Band, die Musik und einen unvergesslichen Abend.

Jung und Alt kommen hier zusammen, verbunden durch bayerische Kultur und bayerische Traditionen. Mittendrin Stadtrat Dr. Fritz Ihler: „Dass ist eine wahnsinnige Attraktion für die Stadt.“

Auch der Geschäftsführer der „Wirtshausroas“ GmbH, Ben Kobe, zeigte sich begeistert: „Diese erste Wirtshausroas war ein voller Erfolg. Die Gasthäuser, unsere großartigen Brauereien und die Stadt Rosenheim haben sich von ihrer besten Seite gezeigt. Und richtig spitze waren die Gäste.“

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