Trotz Volkmarsen: Fröhlicher Faschingsendspurt auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz

Ausgelassene Stimmung: Rund 10 000 Menschen feierten auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz. Einer der Höhepunkte war der Auftritt der Rosenheimer Faschingsgilde. Schlecker
  • Anna Heise
    vonAnna Heise
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Ausgefallene Kostüme, schmissige Tanzeinlagen und gute Laune: Rund 10000 Menschen haben laut Polizei gestern bei der großen Open-Air-Faschingsveranstaltung auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz gefeiert.

Rosenheim – Dirk, der seinen Nachnamen nicht verraten will, ist eigentlich ein Faschingsmuffel. Das sagt er selbst. Trotzdem hat er sich aufgerafft. Zum Feiern auf dem Max-Josefs-Platz. Gemeinsam mit seiner Frau Karina. Das Paar trägt ein Sträflingskostüm, mit pinken Handschellen.

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Mit ihrem Kommen wollen sie „ein Zeichen setzen“. Für die rund 50 Verletzen in Volkmarsen. Dort war am Rosenmontag ein Auto in einen Faschingsumzug gerast. „Genau deshalb müssen wir drei Mal so stark auf die Straße gehen“, sagt Dirk.

Ausgefallene Kostüme:(von links) Andrea Grimm, Bruni Utzschmid und Petra Knödlseder sind als der Tod verkleidet.

Polizei stellt zusätzliche Streifen

Absagen wollte man die Veranstaltung trotz des traurigen Vorfalls in Hessen nicht, sagt die Geschäftsführerin des Rosenheimer Citymanagements Sabrina Obermoser.

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Und auch bei der Polizei in Rosenheim war man sich sicher: „Wir sind gut vorbereitet.“ Drei Streifen des operativen Ergänzungsdienstes waren ebenso unterwegs wie zwei zusätzliche Streifen im normalen Schichtbetrieb.

Mit Overall und Maske:Mitarbeiterinnen einer Rosenheimer Arztpraxis haben im Zeichen der Fernsehserie „Haus des Geldes“ verkleidet.

Zahlreiche Hingucker-Kostüme

Geboten war eine bunte Mischung aus Marschprogramm, Prinzenwalzer und Auftritten der Faschingsgilden. Für Musik sorgten die Gletscherprinzen und DJ H. Musicbox. Hingucker waren die ausgefallen Kostüme. Julia Esterl (23) und Jessica Siegert (24) verkleideten sich als Flamingos.

Eine Schwäche für Tierkostüme: Julia Esterl (links) und Jessica Siegert verkleiden sich als Flamingos.

Requisiten selbst gebaut

Die Kostüme der 14 Mitarbeiterinnen einer Rosenheimer Arztpraxis standen ganz im Zeichen der Fernsehshow „Haus des Geldes“. Mit ihren roten Overalls und den Masken fielen sie sofort ins Auge. Ähnlich auffällig waren Andrea Grimm, Bruni Utzschmid und Petra Knödlseder aus Rosenheim.

Die „Faschingsmuffel“: Dirk und Karina aus Rosenheim wollen mit ihrem Kommen ein Zeichen setzen.

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Die drei Frauen verkleideten sich als der Tod. Die Requisiten bauten sie selbst. Sie alle feierten Seite an Seite und ließen die fünfte Jahreszeit fröhlich ausklingen.

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