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Im Salin- und Luitpoldpark

Frühzeitiges Geburtstagsgeschenk für ÖDP-Stadtrat: Zwei neue Trinkwasserbrunnen in Rosenheim

Freut sich über die neue Edelstahl-Trinkwasserstele im Salinpark: ÖDP-Stadtrat Horst Halser hat sich seit drei Jahren für eine Anschaffung stark gemacht.
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Freut sich über die neue Edelstahl-Trinkwasserstele im Salinpark: ÖDP-Stadtrat Horst Halser hat sich seit drei Jahren für eine Anschaffung stark gemacht.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Leitungswasser, das man kostenlos an Brunnen zapfen kann, gibt es auch in Rosenheim. Jetzt haben die Stadtwerke zwei weitere Anlagen in Betrieb genommen. Während das Angebot bereits von allen Seiten gut angenommen wird, ist die Freude bei einem besonders groß.

Rosenheim – Horst Halsers Geburtstag ist zwar erst am Dienstag, ein vorzeitiges Geschenk haben ihm Rosenheimer Stadtwerke (SWRO) aber schon jetzt gemacht. „Ich freue mich sehr darüber“, sagt der ÖDP-Stadtrat. Seit drei Jahren setzt er sich für Trinkwasserbrunnen ein und hat das Thema immer wieder in den jeweiligen Sitzungen angesprochen.

Jetzt hat es Halser geschafft. In der vergangenen Woche haben die Stadtwerke zwei Trinkwasserbrunnen in Betrieb genommen. Eine neue Edelstahl-Trinkwasserstele steht im Salingarten in der Nähe des Rosenpavillions, die andere im Luitpoldpark. „Das Rosenheimer Trinkwasser hat eine hervorragende Qualität und bietet eine willkommene Erfrischung an heißen Tagen“, sagt Wassermeister Martin Winkler.

15 Trinkwasserbrunnen in der Stadt

Insgesamt stehen 15 öffentliche Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet zur Verfügung. Außerdem sind an sieben öffentlichen Spielplätzen Wasserstellen in Trinkwasserqualität installiert.

Die Stadtwerke fördern aus 35 Metern Tiefe kristallklares, natürliches Grundwasser.

Lesen Sie auch: Horst Halser: „Wir brauchen Trinkbrunnen“

Dieses wird durch ein rund 445 Kilometer langes Rohrnetz in der Region an 10 700 Hausanschlüsse verteilt und versorgt über 80 000 Menschen mit Trinkwasser. Davor ist es bereits viele Kilometer im Untergrund unterwegs, nachdem es als Regen durch verschiedene Bodenschichten gefiltert wurde. Die SWRO speichern das Trinkwasser in zwei Hochbehältern, die 10 820 Kubikmeter fassen, sodass jederzeit genügend Wasser verfügbar ist.

Erster Nachweis: 1450

„Die Wasserversorgung wird als öffentliche und gemeinschaftliche Aufgabe verstanden“, teilen die Stadtwerke mit. Der erste Nachweis der Versorgung Rosenheimer Bürger mit Wasser aus einer Quelle stammt aus dem Jahr 1450. „Rosenheim könnte heute wohl kaum auf eine so reiche Geschichte zurückblicken, wenn die jeweiligen Herrscher nicht genau verstanden hätten, dass reines Trinkwasser Voraussetzung für das Wachsen und Gedeihen der Stadt ist“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Götz Brühl.

Eigenes Labor für Mikrobiologie

Seit 1985 verfügen die Stadtwerke nach eigener Aussage über ein eigenes Labor für Mikrobiologie. Das ermöglicht die Analyse des Trinkwassers vor Ort in regelmäßigen Abständen. Dadurch könne sichergestellt werden, dass die Bürger immer mit sauberem Wasser versorgt werden.

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