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Transit-Art-Festival

Rosenheimer Trio will die Innstraßen-Unterführung an der Mangfall zum Blickfang machen

Bei der Vorbesprechung: (von links) Elias Brader, Sabrina Alice Cultrona und Stella Brandlhuber mit Künstler „Gera“, der sein Projekt aufs kommende Jahr vertagen musste.
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Bei der Vorbesprechung: (von links) Elias Brader, Sabrina Alice Cultrona und Stella Brandlhuber mit Künstler „Gera“, der sein Projekt aufs kommende Jahr vertagen musste.
  • VonAndreas Friedrich
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Beim Transit-Art-Festival in Rosenheim sind nicht nur überregional agierende Künstler am Start, sondern auch einheimische Nachwuchstalente. Ein Trio aus der Stadt hat jetzt die Innstraßen-Unterführung an der Mangfall in Angriff genommen.

Rosenheim – Stella Brandlhuber und Sabrina Alice Cultrona konnten vergangenes Jahr bereits der international bekannten Berlinerin Hera assistieren, die in der Herzog-Otto-Straße ein Frauenmotiv mit Igel hinterließ. Auch die in der Stadt lose verteilten bunten Stühle stammen von ihnen aus einer anderen Kunstaktion.

Freier Stil mit großen Formaten

Stella Brandlhuber machte 2019 ihr Abitur am Ignaz-Günther-Gymnasium und studiert inzwischen an der Akademie der Bildenden Künste in München.

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Ihr Schwerpunkt sind der menschliche Körper und das Thema „Haut“. Sabrina Alice Cultrona entwickelte nach gestalterischer Ausbildung in München einen freien Stil mit großen Formaten und dem Zusammenwirken von Bild und Musik. Dritter im Bunde für das aktuelle Projekt ist Elias Brader, der sich für sozialpolitische Themen und menschliche Eigenarten interessiert.

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Alle drei stammen aus dem intensiven, aber leider nur kurz währenden Impuls des „Künstler Kollektivs“ aus dem Experimentierlabor des leer stehenden Huber-Seiler-Hauses. An der Mangfallbrücke entwickelten die drei auf der Basis von Orange- und Blautönen ein Motiv mit Händen und einem an einen natürlichen, unbegradigten Bachlauf erinnerndes Schlaufenmuster.

Widrigkeiten durch das Wetter

Dass es im Zuge der Street-Art-Aktionen auch zu Widrigkeiten kommen kann, zeigte sich bereits 2020 im anhaltenden Regen: Das Duo Sourati gestaltete seinen „Wal“ in Bahnhofsnähe von einer Plattform aus, die einen halben Meter unter Wasser stand und Künstlerin Hera reiste zwischendurch wegen der Nässe nach Berlin.

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Nicht alles ist plan- und vorhersehbar und gerade deswegen auch spannend. Davon konnte leider der sympathische griechische „Mural“-Künstler „Gera“ ein Lied singen: In der Dr.-Geiger-Straße erwies sich der Platz des Geschehens als zu winkelig, sodass die Aktion letztlich mit Perspektive auf 2022 abgebrochen werden musste. Mentales Aufbauprogramm gab es dann an der Galerie.

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