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Teddybär-Krankenhaus hilft Kindern Ängste zu nehmen

Das Rosenheimer Teddybär-Krankenhaus öffnete zum zweiten Mal seine Türen und ließ über 550 Kinder und ihre Kuscheltiere staunen.

Das Projekt fand unter anderem mit Unterstützung von Startklar Oberbayern und der Sparkassenstiftung in den Räumen des Stadtjugendrings statt. 50 Teddydocs, hauptsächlich Medizinstudenten, versorgten die kleinen Patienten. Initiator des Projekts ist Nico Hanny, Medizinstudent aus Erlangen. Er stammt aus Rosenheim und wollte das Projekt, das er in Erlangen kennengelernt hatte, auch den Rosenheimer Kindern nicht vorenthalten. Zusammen mit ihren Teddydocs lernen die Kinder auf verschiedene Stationen die medizinische Versorgung kennen. Anfangs wird jeder Teddy gewogen und vermessen, dann geht es zur Untersuchung. Hier können die Kinder ihr eigenes und das Herz ihres Kuscheltiers abhören, die Temperatur wird gemessen und es wird Kuscheltier-Blut abgenommen. Eine Besonderheit der Teddybärklinik sind das Röntgen und das MRT, das Nico Hanny mit seinem Vater gebaut hat. Die Behandlung oder sogar eine Operation erfolgt im von den Romed-Kliniken ausgestatteten OP. Die Kinder bekommen einen OP-Kittel mit Mundschutz und können bei der Behandlung helfen. Danach geht es zum Apotheken- und Zahnarztbesuch. Abschließend wartet der BRK-Krankenwagen auf eine Besichtigung. Da Kinder oft Angst vor den Arztbesuchen haben, weil sie nicht einschätzen können, was auf sie zukommt, hilft das Teddybär-Krankenhaus, diese Furcht zu überwinden. Durch den Wechsel von der Patienten- in die Beobachter- oder sogar Hilfsarztrolle lernen sie spielerisch die medizinische Behandlung, Instrumente und die allgemeinen Abläufe kennen. Über 1000 Stunden hat Nico Hanny schon in dieses Projekt gesteckt. Auch weil es ihm am Herzen liegt, versucht er, den Krankenhausbesuch so realitätsnah zu gestalten wie möglich. Erste Erfolge sind zu sehen. Denn wenn Kinder ihren Teddys selbst Impfspritzen verpassen, den Mundschutz nicht mehr ablegen wollen und Spaß am Zähneputzen finden oder – so wie bei der Erstuntersuchung von Willi und Biene Maja durch Dr.ted. Eva Laube (Bild links) und der Eisbärengeburt, die Klara an ihrem eigenen Geburtstag miterlebte (Bild rechts, mit Nico Hanny) – sieht man keine ängstlichen Patienten mehr. re

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