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Auto brennt komplett aus - Vollsperre der A94 bei Ampfing

Mehrere Kilometer Stau

Auto brennt komplett aus - Vollsperre der A94 bei Ampfing

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Lange Absageliste in den vorherigen Jahren - So sieht es heuer aus

Bekommen alle Kinder aus Stephanskirchen einen Kindergarten- oder Kitaplatz?

Gummistiefel und Wechselklamotten sind bei unbeständigem Wetter in den Garderoben aller Kitas zu finden.
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Gummistiefel und Wechselklamotten sind bei unbeständigem Wetter in den Garderoben aller Kitas zu finden.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
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125 Mädchen und Buben wurden bis Ende April für Krippen und Kindergärten in der Gemeinde angemeldet. Carina Forstner von der Gemeindeverwaltung klärt auf, ob die Lage heuer entspannt oder kritisch ist.

Stephanskirchen – Die Kleinsten kommen alle unter. „In diesem Jahr ist es relativ entspannt“, sagt Carina Forstner, in der Gemeindeverwaltung zuständig für die Kitas. Fünf Kindern von außerhalb der Gemeinde habe sie absagen müssen, zwei Kindergarten- und zehn Krippenkinder konnten nicht in den Wunscheinrichtungen aufgenommen werden.

Und es sind sogar noch ein paar Plätze in Krippen und Kindergärten in Stephanskirchen frei – für zuziehende Mädchen und Buben aus anderen Teilen Deutschlands oder für kleine Menschen aus der Ukraine.

„Heuer haben wir glücklicherweise keine lange Absageliste“, so Bürgermeister Karl Mair (Parteifreie), der in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses daran erinnerte, dass das in der Vergangenheit öfter der Fall gewesen sei.

Noch einige Plätze für kleine Menschen frei

In anderen Einrichtungen in Stephanskirchen gibt es Platz für das kleine Dutzend. Sowohl im Sonnenschein als auch in der Bärenstube und im Räuber Hotzenplotz sind laut Carina Forstner noch einige Plätze frei. Petra Schnell (UF) wollte wissen, ob die eventuell für kleine Ukrainer gebraucht würden. Da liegen Carina Forstner bisher nur zwei Anmeldungen vor. Bis September könne sich aber noch so einiges ändern, so Carina Forstner.

Zur Entspannung der Lage trägt seit März die Kindertagespflege „Vier Jahreszeiten“ bei. Elisabeth Schäffler (Kinderpflegerin und Krippenpädagogin) und Kimberly Glonner (Kinderpflegerin) betreuen am Riesenkopfweg im Ortsteil Leiten zusammen acht Kinder. „Eine gute Ergänzung zu den Kitas in der Gemeinde“, fand Mair. Herbert Bauer (Parteifreie) erinnerte daran, dass Verwaltung und Gemeinderäte vor Jahren händeringend solche privaten Angebote gesucht hatten. „Jetzt haben wir jemand und ich hoffe auf viele Nachahmer“, so Bauer.

Die beiden Frauen betrieben ihre Kindertagespflege acht Jahre lang in Rosenheim, so Carina Forstner, bekamen für die Miete einen Zuschuss vom Jugendamt der Stadt. Das Kreisjugendamt unterstützt die Tagespflege im Landkreis nicht mit einem Mietzuschuss. Aus diesem Grund stellten die beiden Damen einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses.

Aus dem Rathaus kam der Vorschlag, den „Vier Jahreszeiten“ ab September 2022 – zunächst befristet auf ein Jahr – einen pauschalen Zuschuss nur für kleine Stephanskirchner in Höhe von 60 Euro pro Kind und Monat zu gewähren. Das tat der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig.

Die Gemeinde Stephanskirchen übernimmt den ungedeckten Betriebsaufwand der drei von der katholischen Kirche geführten Kindertageseinrichtungen St. Georg, Sonnenschein und Bärenstube. Wobei die Summe vertraglich auf maximal 100 000 Euro für alle drei Einrichtungen zusammen gedeckelt ist.

Im Kindergarten Sonnenschein rechnet die Gemeinde mit einem Plus

Wegen der zugesagten Kostenübernahme muss die Gemeinde die Haushaltspläne vorgelegt bekommen und muss ihnen zustimmen. Für den Kindergarten St. Georg wird für das kommende Kindergartenjahr mit einem Defizit von rund 12 500 Euro gerechnet, bei der Bärenstube beträgt das Defizit laut Haushaltsplan rund 36 000 Euro. Im Sonnenschein wird gar mit einem Plus von gut 13 000 Euro gerechnet, so dass auf die Gemeinde rund 35 700 Euro für die Defizitdeckung zukommen.

Vollauslastung ist Haushaltsgrundlage

Wobei Carina Forstner darauf verwies, dass sich die Zahlen letztlich meist positiver entwickeln als angesetzt. Allerdings, so Carina Forstner, beruhten die Haushaltszahlen der drei Kitas auf Vollauslastung. „Da nach derzeitigem Stand im September nicht alle Einrichtungen vollbelegt sein werden, könnten sich abweichende Ergebnisse ergeben“, so die Fachfrau. Aber, wie schon erwähnt: Bis September ändert sich meist noch was.

Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses stimmten den Haushaltsplänen einmütig zu. Die 35 700 Euro treffen schließlich keine arme Gemeinde.