Nach langen Diskussionen

Stadtrat stimmt Erweiterung der Prinzregentenschule in Rosenheim zu

Dringend mehr Platz für ihre Schüler braucht die Prinzregentenschule in Rosenheim. Der Stadtrat hat das Projekt jetzt genehmigt.
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Dringend mehr Platz für ihre Schüler braucht die Prinzregentenschule in Rosenheim. Der Stadtrat hat das Projekt jetzt genehmigt.
  • Anna Heise
    vonAnna Heise
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Die Prinzregentenschule in Rosenheim wird erweitert. Nach zahlreichen Diskussionen in den vergangenen Monaten haben die Stadträte das Projekt jetzt genehmigt. Der geplante Baubeginn ist Mitte 2021. Eine Übersicht.

Rosenheim – Die Prinzregentenschule platzt aus allen Nähten. Doch nicht mehr lange. Geht es nach der Stadtverwaltung, soll der Neubau bereits zum Beginn des Schuljahres 2022/23 fertiggestellt werden. Wie berichtet, soll der Kinderhort St. Vinzenz aus dem Schulhaus aus – und in den geplanten Neubau einziehen. Dort soll zudem die Mittagsverpflegung der Grundschule unterkommen.

Freien Wähler wünschen sich Holzbauweise

Gebaut wird in Massivbauweise und nicht – wie unter anderem von den Freien Wählern gewünscht – in Holzbauweise. „Wir sind für die Erweiterung, aber lehnen die Art und Weise der Ausführung ab“, wiederholte sich der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler/UP, Robert Multrus, in der jüngsten Sitzung des Stadtrates. Auch deshalb stimmte seine Fraktion gegen die Genehmigung des Projektes.

Gesamtkosten betragen 5,2 Millionen Euro

Dessen Gesamtkosten liegen bei rund 5,2 Millionen Euro und sind damit höher, als ursprünglich angenommen. Grund hierfür ist laut Stadtverwaltung eine verbesserte Lüftungsanlage.

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Außerdem sei ein Gründach geplant. Dieses werde mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die das Gebäude mit Strom versorgt. Die Kosten für die Anlage, inklusive Planungskosten, liegen bei circa 73 000 Euro.

Planungsphase um drei Monate verlängert

Ursprünglich habe die Verwaltung einen Baubeginn Mitte 2021 vorgesehen. Weil aber auf Wunsch des Gremiums überprüft werden sollte, ob eine Holzbauweise möglich sei, habe sich die Planungsphase um drei Monate verlängert. Dies würde laut Verwaltung dazu führen, dass die Fertigstellung des Rohbaus frühestens Weihnachten 2021 möglich wäre, sodass umfangreiche Winterschutzmaßnahmen erforderlich wären.

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„Die Kosten hierfür lägen im unteren sechsstelligen Bereich“, teilt die Stadt mit. Zudem könnte eine Nutzungsaufnahme dann frühestens im November 2022 erfolgen.

Baubeginn auf März 2022 verschoben

Aus diesem Grund habe man beschlossen, den Baubeginn auf März 2022 zu verschieben. Mit einer Fertigstellung könne dann im Frühjahr 2023 gerechnet werden, genutzt werden kann das Gebäude ab Mai 2023. Also ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant. Für den Hortbetrieb sei das aus Sicht des Amtes für Schulen, Kinderbetreuung und Sport eher unproblematisch. Die Interimsmaßnahmen für den Schulbetrieb müssten allerdings ein halbes Jahr länger aufrechterhalten bleiben.

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