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Notfallplan nicht nötig - Wo kann neues Eisstadion entstehen?

Stadt weiter auf Standortsuche

Rosenheim - Welche Zuschüsse können von Land, Bund und vom Bayerischen Landessportverband (BLSV) für den Neubau eines Eisstadions, eventuell einer Mehrzweckhalle, und einer zweiten Eisfläche für die Jugendarbeit und den Breitensport bereitgestellt werden? Das wollte die Fraktion der Republikaner von der Verwaltung wissen. Im Schul-, Kultur und Sportausschuss kam jetzt der Antrag zur Sprache.

Zusätzlich wollte Fraktionsvorsitzender Rudolf Hötzel wissen, ob es auch Zuschüsse gäbe, wenn bei einem solchen Neubau eine Schwimmhalle mit 50-Meter-Becken und eventuell einem Spaßbad angegliedert würde, die durch Anwendung der Kraft-Wärme-Kopplung bis zu 80 Prozent weniger Energie bräuchte. Außerdem fragte er nach einem Notfallplan, falls ein Neubau nicht realisiert werden könne, wie mit Hilfe von Notsanierungen das alte Eisstadion weiterhin dem hochrangigen Eishockey, den anderen Eissportarten und dem Schul- und Breitensport Heimat bleiben könne.

Ein Notfallplan sei nicht nötig und zielführend, betonte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer auf die Anfrage. Der Besichtigungstermin im Oktober mit dem Ausschuss habe gezeigt, dass einige Punkte gegen den dauerhaften Betrieb des Stadions am jetzigen Standort sprechen. Das Sportamt entwickle seit Ende Januar ein Raumprogramm für ein Eissportstadion mit zusätzlicher Trainingshalle, um über eine Machbarkeitsstudie geeignete mögliche Standorte im Stadtgebiet zu suchen.

Die Arbeiten zum Raumprogramm seien umfangreich, da sich ein Neubau am Regelwerk der Eissportverbände orientieren müsse. Im Laufe des Verfahrens würden die örtlichen Eissportvereine in die Entwicklung des Raumprogramms eingebunden, so die Verwaltungschefin. "Ein neues Stadion mit 50-Meter-Schwimmbecken wäre mit 24 Millionen Euro zu beziffern, ein zusätzliches Spaßbad mit weiteren drei Millionen Euro", so Bauer.

Im Freibadgelände sei gerade ein neues 50-Meter-Becken gebaut worden, und ein Spaßbad sei keine Pflichtaufgabe einer Stadt. "Anders als in Bad Aibling steht uns auch kein Thermalwasser dafür zur Verfügung", gab sie zu bedenken. Eine zweite Eisfläche neben dem bestehenden Eisstadion habe keinen Platz und sei auch angesichts der benachbarten Wohnbebauung bei einem Betrieb mit Lärm von 6 bis 23 Uhr nicht machbar. hh

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