Maskenpflicht in Innenstadt aufgehoben

Statt sie zu entfernen: Darum überklebt die Stadt Rosenheim die Hinweisschilder

Peter Huber vom Rosenheimer Bauhof klebt mit speziellem Abdeckband ein Schild in der Fußgängerzone ab, das die Maskenpflicht ausweist
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Peter Huber vom Rosenheimer Bauhof klebt mit speziellem Abdeckband ein Schild in der Fußgängerzone ab, das die Maskenpflicht ausweist.
  • Alexandra Schöne
    vonAlexandra Schöne
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Die Maskenpflicht in der Rosenheimer Innenstadt ist seit Freitag, 19. Februar, hinfällig. Für die Mitarbeiter des Bauhofs bedeutet das zusätzliche Arbeit.

Rosenheim – Vor vier Monaten hat Peter Huber die 50 Hinweisschilder zur Maskenpflicht in der ganzen Innenstadt montiert. Jetzt überklebt er alle mit orange-schwarzfarbenem Abdeckband. „Das ist speziell für Verkehrszeichen. Das nehmen wir dafür immer, es ist offiziell zugelassen“, sagt er.

Damals im Oktober war die Inzidenz in der Stadt so hoch, dass die Verwaltung die Maskenpflicht eingeführt hat. 15 bis 20 Stunden habe das Anbringen der 50 Schilder damals insgesamt gedauert, sagt Huber. Jetzt ist die 7-Tages-Inzidenz so weit gesunken, dass die Stadt die Maskenpflicht in der Innenstadt aufhebt.

Das gilt in den Fußgängerzonen am Max-Josefs-Platz mit Nebenstraßen, am Ludwigsplatz, am Salzstadel, in der Münchener Straße sowie in der Bahnhofstraße.

Während des Grünen Markts am Ludwigsplatz sowie im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr mit den dazu gehörenden Einrichtungen, wie Bahnhöfen und Haltestellen, bleibt die Maskenpflicht jedoch weiterhin bestehen.

Bis Huber und sein Kollege vom Bauhof alle Tafeln überklebt haben, bräuchten sie nur ungefähr zwei Stunden. Das Abdeckband zu benutzen, sei einfacher und zeitsparender als die Tafeln alle wieder abzumontieren.

Außerdem sei es „im Notfall“, wenn die Maske in der Innenstadt wieder Pflicht wird, schnell entfernt.

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