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St. Hedwig in Rosenheim engagiert für Kinder

Spendenaktion für Uganda: „Damit die Strahlen der heutigen Musik bis nach Uganda reichen“

Beim Benefizkonzert musizierten (von links) Herbert Weß an der Orgel, Sebastian Gigglinger am Saxofon und Sieglinde Zehetbauer mit ihrer Sopranstimme. Peter Gronau, Vorsitzender von „Matoke“, und Christa Gromotka, Projektleiterin, freuen sich über die Unterstützung der Musiker und Zuschauer.
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Beim Benefizkonzert musizierten (von links) Herbert Weß an der Orgel, Sebastian Gigglinger am Saxofon und Sieglinde Zehetbauer mit ihrer Sopranstimme. Peter Gronau, Vorsitzender von „Matoke“, und Christa Gromotka, Projektleiterin, freuen sich über die Unterstützung der Musiker und Zuschauer.

Vergangenes Wochenende fand in der Kirche St. Hedwig ein Benefizkonzert für das Förderprojekt „Matoke“ statt, das eine Buschschule in Uganda unterstützt. Unter dem Titel „Sonnenstrahlen“ trugen die Interpreten zur Freude des Publikums getragene Kirchenmusik und fröhliche Gospels vor.

Rosenheim – Im ersten Teil des Konzertes wurde die Sopranistin Sieglinde Zehetbauer von Herbert Weß an der Orgel begleitet. Die Gospelmusik trugen Zehetbauer und Sebastian Gigglinger am Saxofon vor, wofür sie mit Stehbeifall und Zugabe-Rufen belohnt wurden. Christa Gromotka, Projektleiterin von „Matoke“, ist sich sicher, dass es ein weiteres Benefizkonzert geben würde. Das erfreuliche Spendenergebnis beträgt 1.110 Euro.

Grundrecht auf Bildung im Dorf Kjiunga

Mit dem Geld wird die Buschschule Mukisa Parent School in Uganda unterstützt. Gromotka erläuterte den Zuhörern die Arbeit des Vereins: „Armut war der Beweggrund für uns, etwas zu beginnen, was fast aussichtslos war.“ Zur Zielsetzung des Vereins „Matoke“ gehört, das Grundrecht auf Bildung im Dorf Kjiunga so umzusetzen, dass arme Kinder die Mukisa Parent School besuchen können. „Wir helfen bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln, mit Hygieneartikel und übernehmen die Kosten für Lehrergehälter, Schulgeld und medizinische Versorgung in Einzelfällen.“

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In der Schule in Uganda herrschten noch vor wenigen Jahren armselige Zustände, es gab nur Schilfmatten, keine festen Mauern und kein Dach. In sechs Klassenzimmern und einem Kindergarten besuchen heute etwa 250 Kinder die Mukisa Parent School. Daneben gibt es ein Lehrerhäuschen für die Schulleitung, drei kleine Zimmer für weitere Lehrkräfte oder Übernachtungskinder, drei Regenwassertonnen und seit 2019 auch eine Schulküche und einen Brunnen mit Trinkwasser.

Corona-Pandemie macht Menschen in Uganda zu schaffen

Der Computerraum wartet derzeit auf den Stromanschluss. Inzwischen platzt die Schule aus allen Nähten, in Räumen mit 16 Quadratmetern sitzen 25 Kinder. Wegen Platzmangel können nicht mehr alle schulpflichtigen Kinder aufgenommen werden, deshalb ist das nächste große Ziel, eine weitere Schule zu bauen. Das Grundstück wurde von einem Partnerverein aus der Schweiz bereits gekauft und wartet nun auf die Bebauung.

„Die momentane Situation mit dem harten Lockdown beschert den Familien riesengroße Probleme. Es fahren keine Transportmittel, daher gibt es keine Arbeit, kein Geld und der Hunger ist jeden Tag präsent“, berichtet Gromotka. Aufgrund der schlimmen Zustände bat der „Matoke“-Verein mit dem Benefizkonzert um Spenden, „damit die Strahlen der heutigen Musik bis nach Uganda reichen“.

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