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Strandkorb Open Air

Rosenheimer Sommerfestival abgesagt – Alternatives Programm im Mangfallpark geplant

Sommerfestival in Rosenheim, Mangfallpark, Luftaufnahme.
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Menschenmassen im Mangfallpark in Rosenheim? Das wird es im Jahr 2021 nicht geben. Das Rosenheimer Sommerfestival ist abgesagt.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Zahlreiche Großveranstaltungen wurden aufgrund der Corona-Pandemie 2021 schon abgesagt. Nun hat es auch das Rosenheimer Sommerfestival erwischt. Es soll aber einen kleinen Ersatz geben.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Rosenheimer Sommerfestival 2021 ist abgesagt.
  • Mit dem Strandkorb Open Air soll es ein Alternativprogramm geben.
  • Das Rosenheimer Herbstfest steht auf der Kippe.

Update 5. März

Rosenheim – „Leider ist für das Sommerfestival Rosenheim keine sichere und wirtschaftliche Planung mehr möglich.“ Das schreibt der Veranstalter des Sommerfestivals Rosenheim in einer Presseerklärung. Und weiter: „Bedauerlicherweise sagen wir deshalb schon zum jetzigen Zeitpunkt das Festival 2021 ab und organisieren eine Corona konforme Alternative für Rosenheim: Rosenheim bekommt einen Strandkorb Open Air Sommer!“

Genaueres soll auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, 10. März, bekannt gegeben werden. Dann gibt es auch nähere Informationen, wie das Strandkorb Open Air im Mangfallpark ablaufen soll. So viel verraten die Veranstalter schon: „Viele herausragende Künstler haben ihr Kommen zugesagt.“ (re)

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Der ursprüngliche Artikel vom 5. Februar

Rosenheim – Noch ist man optimistisch in München. Vor einigen Tagen hat die Stadt – wie jedes Jahr – das Gewinnermotiv für das Plakat gekürt, das für das Oktoberfest 2021 in München werben soll. Auch Wiesn-Tische können bereits seit einigen Monaten reserviert werden. Und doch ist die Zukunft des größten Volksfestes der Welt nach wie vor ungewiss.

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„Die Entscheidung, ob das Oktoberfest 2021 stattfinden kann, werden wir, unter Berücksichtigung der notwendigen Planungsvorläufe, spätestens im Juni treffen“, sagt Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und fügt hinzu: „Alles andere wäre Spekulation, denn keiner kann zum jetzigen Zeitpunkt voraussagen, wie sich die Corona-Pandemie weiter entwickelt.“ Bis die Entscheidung fällt, heißt es also abwarten und bangen.

Treffen im stillen Kämmerchen

Darin müssen sich auch die Rosenheimer üben. Ob das Sommerfestival und das Herbstfest in diesem Jahr stattfinden können, darüber wurde bis jetzt lediglich im stillen Kämmerchen diskutiert. Oberbürgermeister Andreas März (CSU) hatte Anfang der Woche alle Fraktionsvorsitzenden zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Mit dabei: Sommerfestival-Organisator Werner Oeckler.

Aktuelle Artikel zur Corona-Pandemie finden Sie auf unserer OVB-Themenseite.

Macht eine Durchführung des Sommerfestivals Sinn?

Wie die Diskussion verlaufen ist, dazu hält sich zumindest Oberbürgermeister März bedeckt. Er spricht von einem „Randthema“, über das er sich im Moment nur „wenig Gedanken macht“. Etwas konkreter äußern sich die Teilnehmer der Runde. So stellte sich ein Teil der Anwesenden wohl die Frage, ob eine Durchführung des Sommerfestivals aufgrund der ungewissen Situation überhaupt möglich sei beziehungsweise Sinn mache.

Bilder, die im Moment unvorstellbar wären: Ob das Sommerfestival in diesem Jahr stattfinden kann, ist nach wie vor ungewiss.

Zweigleisige Planung

Doch eine endgültige Entscheidung gibt es im Moment noch nicht. Das bestätigte auch Werner Oeckler im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen. „Wir planen zweitgleisig. Also sowohl für den Fall, dass das Sommerfestival stattfindet, als auch dafür, dass es nicht stattfindet.“ Letztendlich liege die Entscheidung nicht bei ihm, sondern vielmehr bei der Bayerischen Staatsregierung. „Wir müssen abwarten, hoffen aber auf schnelle Klarheit.“

Ministerium hält sich bedeckt

Doch die „schnelle Klarheit“ scheint vorerst auf sich warten zu lassen. Auf die Fragen, ob in diesem Jahr Großveranstaltungen stattfinden können beziehungsweise wann mit entsprechenden Vorgaben gerechnet werden kann, gab es, auf Nachfrage, eine eher wage Antwort aus dem Ministerium. „Die Frage nach Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie bestimmt sich auf Grundlage des jeweils aktuellen Infektionsgeschehens und der jüngsten Entwicklungen“, teilt ein Ministeriumssprecher mit.

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Zwar hätten die ergriffenen Maßnahmen im Verlauf des Januars eine positive Wirkung gezeigt und einen Rückgang der Infektionszahlen bewirkt. Wie sich das Infektionsgeschehen aber im Sommer oder Herbst darstelle, sei momentan „noch nicht absehbar“. Für Werner Oeckler und die abertausenden von Sommerfestival-Fans heißt es also weiter: Abwarten.

Blick nach München

Und auch die Herbstfest-Besucher müssen sich noch gedulden. Denn auch hier steht eine Entscheidung aus. In der Runde mit Oberbürgermeister März sei das Herbstfest – so die Teilnehmer – nur am Rande diskutiert worden. Höchstwahrscheinlich werden die Veranstalter aber wie auch schon im vergangenen Jahr den Blick nach München richten. Sollte es dort grünes Licht für das Oktoberfest geben, wird wohl auch das Herbstfest stattfinden.

Entscheidung im Frühsommer

So lange bleiben die Verantwortlichen vorsichtig optimistisch. „Wir sind zuversichtlich“, sagt Klaus Hertreiter, Geschäftsführer des Wirtschaftlichen Verbandes und Herbstfest-Projektleiter.

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Er will spätestens im Frühsommer eine Entscheidung treffen, auch um „große wirtschaftliche Schäden aller Beteiligten noch vermeiden zu können“. Bis dahin herrscht weiter Ungewissheit, auch für die Brauereien.

„Sich vernünftig und realistisch verhalten“

„Wir stehen in engem Austausch mit der Stadt und dem Wirtschaftlichen Verband und beobachten die Lage“, heißt es von Seiten der Auerbräu-Geschäftsführung. Zwar vermisse man das Herbstfest, trotzdem sei es wichtig, „sich vernünftig und realistisch zu verhalten“. Und auch mit den Vorbereitungen habe man noch Zeit. Denn den ersten Sud Herbstfestmärzen setzt der Braumeister bekanntlich erst in ein paar Monaten an.

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