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Ab Juni

„Sommer in Rosenheim“: Stadt plant die kulturelle Wiederbelebung

Abstand halten, verehrtes Publikum: Emmeran Heringer lief beim „Sommer in Rosenheim“ 2020 auf hohen Stelzen durch die Innenstadt.
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Abstand halten, verehrtes Publikum: Emmeran Heringer lief beim „Sommer in Rosenheim“ 2020 auf hohen Stelzen durch die Innenstadt.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Der „Sommer in Rosenheim“ soll weitergehen: Von Juni bis Ende August soll die Veranstaltungsreihe laufen – so der Stadtrat dem Konzept zustimmt und die Corona-Lage den Planern keinen Strich durch die Rechnung macht.

Rosenheim – Einstimmig votierten die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses während ihrer jüngsten Sitzung für die Beschlussempfehlung des Konzepts an den Rosenheimer Stadtrat. Der müsste Rosenheims Verwaltung die veranschlagten Kosten von 285.000 Euro genehmigen.

Nach dem Baukastenprinzip

In der Veranstaltungsreihe sind verschiedene Vorschläge aus den Reihen der Fraktionen enthalten. Darunter ein Beachvolleyball-Feld auf der Loretowiese – eine Idee von Christ- und Sozialdemokraten (wir berichteten). Auch andere Aktionen sollen im Baukastenprinzip in die Gesamtveranstaltung mit einfließen, darunter „Rosenheim blüht auf“.

Davon verspricht sich die Stadt einfacher improvisieren zu können, sollte sich das Infektionsgeschehen bis zum Sommer wider Erwarten nicht weitestgehend beruhigt haben.

Lesen Sie auch: „Sommer in Rosenheim“: Beachvolleyballfeld kommt auf die Loretowiese

Insgesamt verfolgt das Rosenheimer Kulturamt mit dem diesjährigen „Sommer in Rosenheim“ ein Ziel: Die Kulturschaffenenden der Stadt nach dem hoffentlichen Ende der Corona-Beschränkungen wieder Leben einzuhauchen. Im Behördensprech: die „Wiederbefähigung“etablierter Veranstalter. Neben der Stadt sollen auch Sponsoren die Teilnehmer bei ihren Projekten finanziell unterstützen.

Liegen im Stadtgebiet sollen zum Verweilen einladen.

Herzstück: Angebote der Vereine

Herzstück der Veranstaltungsreihe bilden die Angebote der hiesigen Vereine. Vor allem die Konzerte erstrecken sich über den gesamten Zeitraum von Juni bis Ende August. Der Kulturförderverein „Le Pirate Rosenheim“ veranstaltet wöchentlich von Donnerstag bis Samstag Jazzkonzerte auf dem Max-Josefs-Platz wischen der Sankt-Nikolaus-Kirche und dem Pfarrzentrum.

Bei der Aktion „PopUp-Kultur“ vergibt das Rosenheimer Kulturamt gemeinsam mit dem Kunstverein Rosenheim und den „Vielfaltsgestaltern Rosenheim“ die Vergabe dreier Stipendien an Künstler, die Leerstände in der Stadt wieder zum Leben erwecken sollen. Konkret: Die Künstler haben in den leeren Geschäftsräumen die Möglichkeit, den Rosenheimern und Besuchern einen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren.

Theater im Künstlerhof

Auch Theater gehört zum diesjährigen „Sommer in Rosenheim“. Insgesamt zwölfmal steht ein Ensemble des Vereins „INNszenierung“ mit einer von vier Produktionen auf der Bühne. Schauspieler aus den Reihen der Schüler am Rosenheimer Ignaz-Günther-Gymnasium und junge Studenten geben unter anderem „Der kleine Prinz“, „Kosmetik des Bösen“ und „Die Schachnovelle“ zum Besten. Das Ganze in der Zeit vom 20. Juli bis zum 1. August im Theatersaal des Rosenheimer Künstlerhofs.

Liegen in der Stadt

Bei der Aktion „Rosenheim blüht auf“ sollen nicht nur Blumenkübel verschiedene Flächen im Rosenheimer Stadtgebiet schmücken. Ebenso will die Stadt Liegebänke aufstellen, darunter auf dem Ludwigsplatz, dem Max-Josefs-Platz und dem Riedergarten. Um Besucher in die Stadt zu locken, plant Rosenheim an acht Samstagen im Zeitraum von Juni bis August kostenfreies Parken auf städtischen Flächen.

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