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Rosenheimer folgten der Einladung

Wieder Schmankerlstraße: So wurde Kuh Vera zum Star in der Rosenheimer Innenstadt

Kuh Vera von Jungzüchter Hubert Niedermair bekam Streicheleinheiten ohne Ende.
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Kuh Vera von Jungzüchter Hubert Niedermair bekam Streicheleinheiten ohne Ende.
  • VonKarin Wunsam
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Rosenheim war am Freitag, 23.September, um eine Straße reicher: die Schmankerlstraße. Zum 25. Mal hatte die Landwirtschaft ihren großen Tag in der Stadt. Tausende Besucher, darunter viele Kindergartengruppen und Schulklassen, folgten der Einladung des Bayerischen Bauernverbandes und verliebten sich in Kuh Vera.

Rosenheim - Es war die Gelegenheit, auf dem Ludwigsplatz regionale Produkte zu probieren und zu kaufen, mit Bekannten zu ratschen und nebenbei auch noch viel Wissenswertes zu erfahren.

Eine der ersten Gäste auf dem Ludwigsplatz war Kuh Vera. Ihre Besitzer hatten sie für ihren großen Auftritt in der Stadt schon ganz früh am Morgen geputzt und gestriegelt. Den Andrang um sie herum nahm das dreijährige Tier dann ganz gelassen. „Das ist eine ganz Brave“, erzählt Jungzüchter Hubert Niedermair stolz. Zur Sicherheit gab es für Vera zwischendurch aber auch immer wieder ein paar Leckerlies.

Tierische Vertreter

Neben Vera waren heuer auch noch ein kleines Kälbchen, ein Lamm und viele Bienen als lebende, tierische Vertreter der Landwirtschaft mit dabei. An Fans mangelte es den Tieren nicht.

Vor allem bei den Kindern war die Begeisterung darüber groß. „Bei uns in Rosenheim ist der urbane Mythos von Kindern, die meinen, die Milch kommt aus der Tüte, zum Glück noch nicht Realität“, meinte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. Die Schmankerlstraße verbinde auf gelungene Art und Weise Pädagogik mit Genuss.

Lob für die Veranstalter

Ein schneidiges Hallali der Jagdhornbläser mitten in der Rosenheimer Innenstadt.

Lob für die Veranstalter gab es dann auch von Rosenheims Landrat Otto Lederer. Er betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit regionaler Produkte. Ein Selbstläufer seien diese aber nie. Deshalb sei es so wichtig, immer wieder auf diese aufmerksam zu machen. Die Freude darüber, dass die Schmankerlstraße heuer wieder ohne Einschränkungen stattfinden konnte, war bei den Veranstaltern und Ausstellern groß. „Wir freuen uns total, dass das heuer wieder geklappt hat“, so Kreisbäuerin Katharina Kern und BBV-Kreisobmann Josef Andres bei der offiziellen Eröffnung am Vormittag.

Großes Spektrum

Das Spektrum an landwirtschaftlichen Produkten war heuer besonders groß. Von Obst und Gemüse, Honig und Bier über Milchprodukte und Fleisch- und Wurstwaren bis hin zu Spirituosen, Wollerzeugnissen, Brot und Gebäck war alles dabei. Präsentiert wurden auch einige Neuheiten, wie beispielsweise eine Pilzbolognese aus eigener Pilzzucht eines Landwirts aus Mailling in Tuntenhausen.

Strahlten um die Wette: Honigkönigin Victoria Seeburger und Milchkönigin Veronika Gschoßmann.

Schon Tradition bei der Schmankerlstraße ist hoheitlicher Besuch. Die frisch gekürte Bayerische Honigkönigin Victoria Seeburger genoss das Interesse an ihrer Person und ihrer Funktion sichtlich. Ihr zur Seite stand die Bayerische Milchkönigin Veronika Gschoßmann: „Mir macht dieser Termin sehr viel Spaß, vor allem die Begeisterung der Kinder an der Landwirtschaft und ihren Produkten ist toll.“

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