FASCHING 2021

So lief Helmut Müllers Einmann-Fasching auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz

Helmut Müller bietet Lydia Hirsch und ihren Enkelkindern Mavi und Benni auf dem Max-Josefs-Platz Krapfen an.
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Helmut Müller bietet Lydia Hirsch und ihren Enkelkindern Mavi und Benni auf dem Max-Josefs-Platz Krapfen an.
  • Alexandra Schöne
    vonAlexandra Schöne
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Mit Krapfen und Musik ist Helmut Müller, der sonst immer das Rosenheimer Treiben am Faschingsdienstag organisiert, in der Fußgängerzone unterwegs. Kindern gefällt das, Polizisten sind skeptisch.

Rosenheim – Das Regenwetter konnte die Laune von Helmut Müller (66) am Dienstag, 16. Februar, nicht trüben. Genauso wenig wie die Polizisten, die ihn genau beobachteten, als er als „Steampunk“ verkleidet mit Musik und Krapfen im Gepäck durch die Fußgängerzone zog.

Müller organisiert im Auftrag des City-Managements Rosenheim seit 15 Jahren das Treiben am Faschingsdienstag auf dem Max-Josefs-Platz. Wegen der Pandemie fiel das heuer aus, doch der Rosenheimer wollte trotzdem Stimmung verbreiten. „Ich möchte ein Zeichen setzten, dass der Fasching trotz Corona da ist.“

5000 Euro Strafe für Ansammlung möglich

Das freute vor allem Mavi (6) und Benni (3), die mit ihrer Großmutter Lydia Hirsch unterwegs waren. Da Müllers Aktion aber nicht als Veranstaltung angemeldet und genehmigt wurde, galt sie laut den Beamten als Ansammlung. 5000 Euro Strafe sind möglich.

Während „Jailhouse Rock“ von Elvis Presley aus seinem Lautsprecher tönte, zog Helmut Müller seinen Bollerwagen deshalb von den Passanten aus der Fußgängerzone weg. Froh, dass er verkleidet unterwegs gewesen ist, war er trotzdem.

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