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Dänischer Fußball-Star Christian Eriksen bricht auf Spielfeld zusammen und muss reanimiert werden

Tragödie während EM-Spiel Dänemark gegen Finnland

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Nach eigenen Erfahrungen

So beurteilt der Kreisseniorenbeauftragte die Arbeit im Rosenheimer Impfzentrum

Kreisseniorenbeauftragter Thomas Waldvogel und seine Frau mit einer Malteser-Mitarbeiterin in der Impfkabine im Rosenheimer Impfzentrum.
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Kreisseniorenbeauftragter Thomas Waldvogel und seine Frau mit einer Malteser-Mitarbeiterin in der Impfkabine im Rosenheimer Impfzentrum.
  • Alexandra Schöne
    vonAlexandra Schöne
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Der Kreisseniorenbeauftragte Thomas Waldvogel (59) hat seine Frau zum Impftermin im Rosenheimer Impfzentrum begleitet. Im Interview spricht er über die Atmosphäre im Impfzentrum, berechtigte Kritik und wie es mit der Barrierefreiheit aussieht.

Für das Rosenheimer Impfzentrum gibt es insgesamt viel Lob. Schließen Sie sich da an?

Thomas Waldvogel : Ich ziehe ein sehr positives Fazit. Für meine Frau ist es sehr gut abgelaufen. Großes Kompliment von mir an das Landratsamt, die Stadt und die Malteser, dass sie die Organisation letztes Jahr in Rekordzeit zusammen gestemmt haben.

Viele berichten von einer lockeren und positiven Atmosphäre im Zentrum. Stimmt das?

Waldvogel: Absolut. Es herrscht ein wertschätzender, respektvoller und empathischer Umgang. Nicht nur mit den Impflingen, sondern auch mit den Begleitpersonen.

Wie wichtig ist das gerade für ältere Menschen, die vielleicht Angst haben?

Waldvogel: Ich denke, dass es vertrauensweckend wirkt. Manche gehen mit einer gewissen Skepsis ins Zentrum, weil es viel Diskussion um die Impfstoffe und deren etwaige Nebenwirkungen gab. Das sind alles sehr berechtigte Ängste. Aber die werden einem teilweise oder auch überwiegend genommen, finde ich. Zum einen durch den freundlichen Umgang, zum anderen durch die Aufklärvideos.

Manche kritisieren, die Videos seien zu kompliziert. Wie haben Sie das empfunden?

Waldvogel: Der Text des Videos ist auf einem Bildschirm zu sehen und wird auch aus Lautsprechern an den Seitenwänden des Aufklärungsraums wiederholt. Die Videos sind eigentlich sehr gut verständlich.

Mehr zum Thema Impfzentrum: Leserbriefe: Lob und Kritik an der Organisation des Impfzentrums

Auch für ältere Menschen, die vielleicht nicht mehr ganz bei sich sind?

Waldvogel: Ich möchte nicht von der Hand weisen, dass es vielleicht für ältere Menschen schwierig sein könnte, je nachdem welche Einschränkungen sie mitbringen.

Ihre Frau sitzt im Rollstuhl. Wie sieht es mit der Barrierefreiheit aus?

Waldvogel: Man kommt ohne Problem hinein, auch durch die schwere Eisentüre am Eingang des Impfzentrums. Die Mitarbeiter der Security sind hier sehr hilfreich. Im Innenbereich gibt es auch keine Hindernisse, keine Rampen oder Kabel. Meine Frau hat gesagt, dass sie wunderbar durchgekommen ist.

Wie lang hat der ganze Prozess gedauert?

Waldvogel: Eine knappe Stunde. Um 17.22 Uhr war meine Frau mit der eigentlichen Impfung fertig, alles ist absolut komplikationslos abgelaufen.

Finden Sie das zu lang?

Waldvogel: Darüber würden wir uns persönlich jetzt nicht beschweren. Ich muss aber natürlich auch an Seniorinnen und Senioren denken, wie sie das empfinden. Das ist eine subjektive Sache. Ein jüngerer Mensch empfindet Wartezeit anders als ein älterer.

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Apropos Wartezeit: Es gibt Berichte, dass man vor dem Zentrum lange anstehen muss. Hören Sie da etwas von den Senioren aus dem Landkreis?

Waldvogel: Ich habe bis jetzt zwei Anrufe wegen langer Wartezeit bekommen. Diese entstehen zum Beispiel, wenn jemand eine Stunde vor seinem Impftermin schon da ist. Natürlich sind in diesem Moment verlängerte Wartezeiten verständlicherweise ärgerlich. Die Organisatoren haben aber reagiert und die Impfdichte etwas runtergefahren, auf 650 Personen pro Tag. Damit eben diese Stoßzeiten spürbar entzerrt werden.

Müsste man nicht trotzdem Sitzmöglichkeiten anbieten oder bei Hitze Sonnenschirme aufstellen?

Waldvogel: Wem dem so ist und die Kapazitäten da sind, ist das ein guter Vorschlag.

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Tragen Sie die Sorgen der Senioren an Stadt und Landkreis weiter?

Waldvogel: Natürlich. Ich versuche, sachlich zu recherchieren und telefoniere mit denen für das Impfzentrum zuständigen Mitarbeitern. Dabei wird deutlich, dass zu verschiedenen Themen bereits Strategien in der Schublade liegen.

Zum Beispiel?

Waldvogel: Es gibt klare Überlegungen bezüglich des Impfens von immobilen Senioren im Landkreis, die nicht persönlich in das Impfzentrum kommen können.

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