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Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit

Rosenheimer Skater-Szene fiebert Veranstaltung am Freitag (30. Juli) entgegen

Hoch hinaus: Frederik Steinmüller ist seit elf Jahren ein begeisterter Skateboard-Fahrer.
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Hoch hinaus: Frederik Steinmüller ist seit elf Jahren ein begeisterter Skateboard-Fahrer.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Am Freitag (30. Juli) veranstaltet das Sozialraumteam Nord in Kooperation mit der Münchner Skateboardschule „Tom Cat Skate“ eine Veranstaltung für Skater im Egarten. Die Freude über dieses Event ist bei den Sportlern groß, weckt aber auch den Wunsch nach mehr Aufmerksamkeit.

Rosenheim – Für Frederik Steinmüller (22) ist Skateboard fahren wie das Leben. „Man fällt hin und muss lernen wieder aufzustehen“, sagt er am Telefon. Vor elf Jahren hat der heute 22-Jährige von seinem Opa ein Skateboard geschenkt bekommen, seitdem ist das Brett in seinen Alltag fest integriert. Fast täglich ist er im Skatepark und arbeitet an neuen Tricks.

Spaß steht im Vordergrund

Hin und wieder nimmt er an Wettkämpfen teil, im Vordergrund aber steht für ihn der Spaß an der Sache. Umso mehr freut er sich über die Veranstaltung am kommenden Freitag, die er geholfen hat, mit zu organisieren. Angeboten werden verschiedene Wettkämpfe. Die Teilnehmer bekommen im Anschluss von einer Fachjury – in der auch Steinmüller sitzt – Punkte für die Geschwindigkeit und die Schwierigkeit der Tricks. Am Ende des Tages gibt es Preise für die Gewinner.

Große Freude in der Skater-Szene

Es ist ein Event, auf das sich in der Skater-Szene wohl jeder freut. Und doch weckt es auch den Wunsch nach mehr. „In Rosenheim gibt es viel Nachholbedarf“, sagt Steinmüller.

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Er meint damit unter anderem die Skateanlage im E-Garten. Der Boden sei veraltet und uneben, wodurch die Rampen nicht richtig stehen könnten. „Wenn man hinfällt, tut der Boden mehr weh als der Sturz“, sagt der 22-Jährige.

Aufgeschürfte Knie und Ellenbogen

Des Öfteren sei es deshalb vorgekommen, dass er nach seinem Aufenthalt im Skatepark mit aufgeschürften Knien und Ellenbogen nach Hause gekommen ist. Und es ist nicht nur die Qualität der Anlage, die Steinmüller stört, auch die Tatsache, dass es in Rosenheim nur einen einzigen Skate-Park gibt, kann er nicht nachvollziehen.

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„Jedes kleinere Dorf hat bessere und mehr Anlagen als wir“, sagt er. Zwar sei der Bau einer weiteren Anlage geplant, aber auch das reiche hinten und vorne nicht. Denn in den vergangenen Monaten habe die Zahl an Skatern zugenommen. „Auch immer mehr Mädels entdecken die Sportart für sich“, sagt er.

Schnupperkurs für alle Einsteiger

Und auch wenn es noch etliches zu verbessern gibt, dankbar für das Event ist der 22-Jährige trotzdem. Beginn der Veranstaltung ist um 16 Uhr mit einem Schnupperkurs für alle Interessierten. „Wir waren der Meinung, dass Kinder und Jugendliche nach über einem Jahr Pandemie Unterstützung brauchten, um wieder in Bewegung zu kommen.

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Dazu gehören nicht nur Sommerschule und Nachhilfe, sondern zuallererst Aktionen im Stadtteil, die Bewegung und soziales Miteinander fördern“, sagen Denise Eppner und Teresa Pawlak vom Sozialraumteam Nord. Bei starkem Regen entfällt die Veranstaltung.

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