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Nächster Corona-Hammer: Bundesland beschließt nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Hotspots

Mehrere Landkreise und Städte betroffen

Nächster Corona-Hammer: Bundesland beschließt nächtliche Ausgangsbeschränkungen für Hotspots

Baden-Württtemberg geht im Corona-Lockdown weiter einen harten Weg. Für Covid-19-Hotspots gilt im …
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Wir sind spitze - was uns freut

Rosenheim/Berlin - Unsere Leser lieben uns. Sie wissen, dass sie gemeinsam mit uns etwas bewegen können. Das hat unsere Zeitung schon in vielen Fällen bewiesen. Den Verband Deutscher Lokalzeitungen hat dies so beeindruckt, dass er dem Oberbayerischen Volksblatt jetzt für die Serie "Was mich freut - was mich ärgert" in Berlin den Leser-Blatt-Bindungspreis 2009 verliehen hat.

OVB bekommt Auszeichnung

"Lokalzeitungen und ich haben eines gemeinsam, bei uns geht es um das pralle Leben", sagte Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Famlie, Senioren, Frauen und Jugend, beim Kongress der Deutschlen Lokalzeitungen in Berlin. In diesem Rahmen nahmen OVB-Redaktionsleiter Willi Börsch und OVB-Redakteurin Elvira Biebel-Neu den Preis entgegen. Der Druckmaschinenhersteller Ferag schuf dafür einen Pokal: Ein Mann umarmt eine Zeitung, beide sind eng miteinander verbunden - so wie unsere Leser mit dem Oberbayerischen Volksblatt.

Wir fragen nach: "Was ist daraus geworden?"

Besonders deutlich wird dies bei der Serie "Was mich freut - was mich ärgert", die seit fünf Jahren in den meisten Ausgaben unserer Zeitung erscheint: Leser schildern ein Problem, wir fotografieren den, der sich beschwert, am Ort des Ärgernisses und fragen bei den entsprechenden Stellen nach, ob sich etwas ändern lässt. Manchmal können Stadt- und Gemeindeverwaltungen ganz rasch helfen, etwa spontan zusagen, dass sie einen zusätzlichen Grüngutcontainer aufstellen oder ein "Tempo-30-Zeichen" auf der Straße erneuern. Manchmal dauert es auch etwas länger, bis etwas geschieht. Aber wir verlieren die Dinge nicht aus den Augen und fragen nach etwa einem halben Jahr: "Was ist aus der Sache geworden?"

Und es geschehen ganz spannende Dinge. In vielen Fällen haben unsere Leser Erfolg - einige Beispiele zeigen wir auf dieser Seite. Da wird ein Weg gemäht, damit eine Blinde ihn selbstständig benutzen kann, da wird ein Fahrradweg neu hergerichtet, obwohl sich zunächst keiner zuständig fühlte, da wird an einer gefährlichen Stelle eine Mittelinsel gebaut, obwohl es erst einmal hieß: "Geht nicht".

Angewiesen sind wir auf gute Zusammenarbeit mit den Ämtern. Manchmal ist zwar am anderen Ende der Telefonleitung ein Seufzen zu hören, wenn wir sagen: "Es geht um ,Was mich freut - was mich ärgert'." Aber in den meisten Fällen wird das Bemühen deutlich, die Wünsche zu erfüllen. Wenn es nicht klappt, bleibt der Trost für unsere Leser, dass sie ihrem Ärger endlich einmal Luft machen konnten.

Freude spielt gleichfalls eine große Rolle in der Serie. Es gibt soviele schlechte Nachrichten auf der Welt, da wollen unsere Leser gerne mal etwas Schönes lesen, etwas, was sie aufbaut. Auch diese Möglichkeit bietet unsere preisgekrönte Serie.

Die enge Verbindung zu den Lesern ist uns wichtig. Das zeigen wir nicht nur mit der preisgekrönten Serie. Hier einige Beispiele für Aktionen in verschiedenen Ausgaben unseres Verbreitungsgebiets:

l Unsere Weihnachtsspendenaktionen öffnen Herzen und Geldbeutel.

l Mit "Zis", Zeitung in der Schule, sprechen wir jedes Jahr Tausende von Schülern an.

l Die Redaktion lädt Experten zu verschiedenen Themen ein, von Gesundheit bis Finanzen; sie beantworten Fragen am Telefon.

l Leserreporter schicken uns bemerkenswerte Fotos.

l Verlagsführungen für interessierte Gruppen.

l Weihnachtssingen.

l Malwettbewerbe.

l Bildersuchwettbewerbe.

l Leser wählen ihre Lieblings-Comics.

l Wir lassen Fragen unserer Leser zur Landesgartenschau 2010 in Rosenheim beantworten.

l Bei der Erneuerung der Autobahnbrücke in Pfraundorf schlagen Leser vor, einen Radweg anzugliedern. Von der Autobahndirektion und den angrenzenden Gemeinden heißt es: "Unmöglich und zu teuer." Im Zusammenwirken mit unseren Lesern schaffen wir den Umschwung: der Radweg an der Autobahnbrücke wird gebaut.

l Leser sagen, was sie am Radwegenetz auszusetzen haben. Viele ihrer Anregungen werden umgesetzt.

l Redaktionell gestaltete Leserbriefseiten jeden Samstag.

l Leser nennen Plätze, wo sie Abstellplätze für motorisierte Zweiräder vermissen.

l Leser erinnern mit liebevoller Nostalgie an ihren "Käfer".

l Leser berichten, was sie in der Kriegszeit erlebt haben.

l Weltrekord im Schafkopfen: Leser können sich beteiligen.

l Lehrstellensuchende kommen ins Haus, sprechen mit Ausbildern, werden fotografiert und vorgestellt. Auf diese Weise bekommen viele doch noch einen Ausbildungsplatz.

l Bilder-Ferienrätsel.

l Die "Frage des Tages", tägliche Umfrage während der gesamten Ferienzeit Ende Juli bis Mitte September.

l Aktion Spurensuche: Welcher Leser weiß etwas über die dargestellten Personen, Situationen oder Gebäude? Fotos aus dem Stadtarchiv.

l Aktion "Der nette Nachbar".Zum Schluss noch ein Rätsel:Wenn es schnell gehen soll, sind viele ältere Damen nicht bereit, sich für unsere Serie "Was mich freut - was mich ärgert" ablichten zu lassen, auch wenn sie wichtige Anliegen haben. Dies stellte uns vor ein Rätsel, bis wir erkannten: Älteren Damen muss man Zeit lassen. Sie müssen nämlich erst einmal zum Friseur.

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