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Zahlreiche Gastronomen im Boot

A sichere Gaudi: So will der Frauen- und Mädchennotruf für mehr Sicherheit auf der Wiesn sorgen

Setzen sich für ein sicheres Herbstfest ein: (von links) Werner und Karin Gack vom Frauen- und Mädchennotruf sowie Toni und Anneliese Sket vom Gasthof „Zum Johann Auer“.
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Setzen sich für ein sicheres Herbstfest ein: (von links) Werner und Karin Gack vom Frauen- und Mädchennotruf sowie Toni und Anneliese Sket vom Gasthof „Zum Johann Auer“.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Das Rosenheimer Herbstfest ist in vollem Gang. Damit die Wiesn nicht nur schön, sondern auch sicher bleibt, gibt es auch heuer wieder die Aktion „A sichere Gaudi“, die der Frauen- und Mädchennotruf vor vier Jahren ins Leben gerufen hat. Über ein „Treffpunktbankerl“, Flyer und jede Menge Plakate.

Rosenheim – Für Karin Gack und ihren Mann Werner ist es schon fast so etwas wie ein Ritual. Kurz vor dem Wiesnbeginn ziehen die Beiden von Lokal zu Lokal, um die Flyer und Plakate des Frauen- und Mädchennotrufs zu verteilen – mit Tipps für den Herbstfestbesuch.

„Wir wollen, dass alle Frauen und Mädchen das Herbstfest unbeschwert genießen können“, sagt Gack.

Weiße Bank mit pinkem Logo

Um das zu gewährleisten, stehen auf dem DIN-A3-Plakat unter anderem Tipps, um sich vor K.O.-Tropfen zu schützen. Zudem raten die Mitarbeiter des Frauen- und Mädchennotrufs dazu, Geld, Handy und Schlüssel am Körper zu tragen, sich vorab einen sicheren Heimweg und einen eindeutigen Treffpunkt zu überlegen.

Einer dieser Treffpunkte könnte das weiße Bankerl mit dem pinken Logo des Frauen- und Mädchennotrufs sein, das direkt neben dem Glückshafen auf der Loretowiese steht. Über der Bank klebt ein Schild mit den Worten: ... und sicher zum Bahnhof. Treffpunkt für Mädels, die den Weg gemeinsam gehen wollen.“

Gemeinsam den Heimweg antreten

Mit dem Treffpunktbankerl haben die Mitarbeiter des Frauen- und Mädchennotrufs einen Ort geschaffen, an dem sich weibliche Festgäste treffen können, um nach dem Herbstfestbesuch gemeinsam zum Bahnhof zu gehen. „Es wird gut angenommen“, sagt Karin Gack.

Um das Angebot noch bekannter zu machen, hängen entsprechende Infoplakate und Banner auf den Toiletten der Festzelte und dem Proseccostadl aus. „Hin und wieder kommt es vor, dass diese von Betrunkenen heruntergerissen werden“, sagt Gack.

Zahlreiche Lokale involviert

Davon entmutigen lassen sich die Mitarbeiter des Frauen- und Mädchennotrufs nicht. Im Gegenteil. Immer wieder würden Gack und ihre Kolleginnen kontrollieren, ob die Plakate noch hängen. Fehlende oder Zerstörte würden durch Neue ersetzt.

Zwei dieser Plakate hängen seit einigen Tagen auch am Eingang des Wirtshauses „Zum Johann Auer“ in der Färberstraße. „Wir sind jedes Jahr dabei“, sagt Toni Sket, der das Wirtshaus seit mehr als 15 Jahren betreibt.

Zeit auf der Toilette

Ähnliches berichtet Maria Lancioni von der „Essbar“. Sie hat die Plakate an der Toilette angebracht. „Dort hat jeder Zeit kurz stehen zu bleiben und sich die Infos durchzulesen“, sagt Lancioni.

Sie habe selbst Kinder und unterstütze deshalb die Arbeit des Frauen- und Mädchennotrufs. „Gerade die Mädels sollten geschützt werden“, sagt sie. Ebenfalls zu finden sind die Plakate unter anderem im Stockhammer, Nenas, Augustiner sowie im Glückspilz.

Der Frauen- und Mädchennotruf ist unter Telefon 08031/268888 oder per E-Mail an kontakt@frauennotruf-ro.de erreichbar. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite www.frauennotruf-ro.de.

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