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Schwestern werden im Gottesdienst geehrt

Seit zehn Jahren unterstützen die Franziskanerinnen den Hauskrankenpflegeverein Rosenheim

Die Franziskusschwestern (von links) Tatjana, Cristiana, Adriana und Clara mit dem Vorsitzenden des Hauspflegevereins, Anton Heindl.
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Die Franziskusschwestern (von links) Tatjana, Cristiana, Adriana und Clara mit dem Vorsitzenden des Hauspflegevereins, Anton Heindl.

Mit einem Festgottesdienst mit Pfarrer Zach und den rumänischen Mitbrüdern aus Grabenstätt, Pater Johannes und Pater Vasile, feierte der Hauskrankenpflegeverein das Jubiläum „Zehn Jahre Franziskusschwestern in Rosenheim“.

Rosenheim – Beim Stehempfang am Marienplatz gab es anschließend Gespräche mit den Klosterschwestern und Kirchenbesuchern.

„Die Klosterschwestern sind sehr beliebt, wie alle Pflegekräfte des HKPV“, betonte der Vorsitzende Anton Heindl in seiner Ansprache. „Immer wieder höre ich von Patienten und deren Angehörigen, wie fürsorglich alle Pflegerinnen vom Hauskrankenpflegeverein sind, egal ob klösterlich oder weltlich. Doch die Ordensfrauen geben noch ein wenig mehr an geistlichem Beistand!“ Die Franziskanerschwestern Clara, Cristiana, Tatjana und Adriana führen ein Leben in Gott mit ihrem Gebet und für die Altenpflege. Der weiße Gürtel mit drei Knoten steht für die abgelegten Gelübde Leben in Armut, Gehorsam und Keuschheit. Die Frauen gäben so ein sichtbares Zeichen, dass Berufung zum Ordensleben sinnstiftend sein könne und auch in unserer materialistischen Zeit noch möglich sei.

Verein unterstützt Kranke und Angehörige

Der Hauskrankenpflegeverein ist der älteste soziale Altenpflegeverein in Rosenheim. Er wurde im Jahre 1914 gegründet und beschäftigt etwa 35 Mitarbeiter – die meisten in der Altenpflege, weitere in der hauswirtschaftlichen Unterstützung. An zwei Nachmittagen pro Woche betreuen zudem Fachkräfte Personen, die demenziell erkrankt oder sonst seelisch eingeschränkt sind. Die Angebote des Vereins sind für Menschen gedacht, welche die Lebensmitte hinter sich haben und auf Hilfe angewiesen sind, sowie als Entlastung für Angehörige.

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Alle Rosenheimer sind als Mitglieder willkommen. Der Jahresbeitrag von zwölf Euro unterstützt die Arbeit, Spenden sind erwünscht. Mitglieder haben einen Ansprechpartner in Sache Pflege und werden vom Hauskrankenpflegeverein betreut, solange dies personell zu leisten ist.

„Wir können uns glücklich schätzen, als ambulanter Pflegeverein vier Klosterschwestern in unseren Reihen zu haben“ so der Vorsitzende. Das sei ein Alleinstellungsmerkmal in Stadt und Land. Mit der Provinzialoberin aus Rumänien, Schwester Bernaveta, wurden, so Heindl, bei Visitationen gute Gespräche geführt, einer weiteren Zusammenarbeit mit den Schwestern stehe nichts im Wege.

Geistlicher Beistand wird geschätzt

Der Vorsitzende fasst zusammen: „Wie arm wäre Rosenheim, wenn eine so wertvolle Einrichtung wie der Hauskrankenpflegeverein mit seinen Klosterschwestern und den weltlichen Mitarbeiterinnen das soziale Leben in Rosenheim nicht bereichern würde? Vor allem aber mit dem Gebet der Schwestern für die Pflegenden, deren Angehörigen und im Besonderen auch mit dem Gebet für die Anliegen der Stadt Rosenheim.“

Rosenheimer Geschenke und eine Spende gingen an das Mutterhaus in Rumänien für Kinder in Not. (re)

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