Seit zehn Jahren freie Fahrt in Küpferling

Zur Marschmusik der Eisenbahner-Kapelle zogen Fürstätter und Küpferlinger heute vor zehn Jahren durch die Bahnunterführung in Küpferling.

Sie wurde am 31. Juli 2008 nach gut einjähriger Bauzeit ihrer Bestimmung übergeben. Nun hieß es: freie Fahrt. Wartezeiten für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger von bis zu 20 Minuten am beschrankten Bahnübergang gehörten der Vergangenheit an. Noch in den 90er-Jahren hatten sich die Fürstätter in Bürgerversammlungen gegen den Bau ausgesprochen, weil sie fürchteten, viele würden über die Kirchbachstraße und Alt Fürstätt den Brückenberg umgehen. Doch dann installierte die Bahn 2003 das elektronische Stellwerk. Vorbei war die Zeit, als der Schrankenwärter zwischen zwei Zügen schnell einmal die Schranke hochkurbelte. Bei 300 Zügen am Tag und den entsprechenden Wartezeiten kapitulierten die Fürstätter. Schikanen und Tempo 30 sorgen heute dafür, dass Schleichverkehr auf dieser Strecke nicht gerade verlockend ist. Biebel-Neu

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