MIT DOZENTEN VOM IGNAZ-GÜNTHER-GYMNASIUM UND DER TH

Schüler des Rosenheimer IGG wollen mit dem „Mobilen Mathelabor“ zeigen, dass Rechnen Spaß macht

Planen gemeinsam das „Mobile Mathelabor“: Anastina Farnbacher, Mia Grandauer, Antonia Tramp und Severin Weidmann vom P-Seminar Mathematik des IGG Rosenheim.
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Planen gemeinsam das „Mobile Mathelabor“: Anastina Farnbacher, Mia Grandauer, Antonia Tramp und Severin Weidmann vom P-Seminar Mathematik des IGG Rosenheim.
  • Alexandra Schöne
    vonAlexandra Schöne
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Mathe mal anders: Das P-Seminar Mathematik des Ignaz-Günther-Gymnasiums organisiert zusammen mit der Ludwigs-Maximilian-Universität (LMU) in München das „Mobile Mathelabor“ für Schüler aus ganz Oberbayern. Heuer ist alles ein bisschen anders als sonst.

Rosenheim – Kann man Dummheit messen? Was hat Mathematik mit Sport zu tun? Und wie sieht die Geschichte der Kryptographie aus? Das sind alles Fragen, auf die die Teilnehmer des „Mobilen Mathelabors“ im April Antworten bekommen sollen.

Dafür will Antonia Tramp sorgen. Die 17-Jährige organisiert gemeinsam mit ihren 14 Mitschülern aus dem P-Seminar Physik die Veranstaltung. Heuer wird sie über die Videokonferenz-App Zoom stattfinden und nicht – wie üblich – an der LMU in München. Tramp und ihr Team hätten dafür extra eine Zoom-Fortbildung gemacht, sagt sie. „Das hat echt was gebracht.“ Jetzt wisse sie, wie man Teilgruppen erstellt, wie man Quizze startet.

Workshops und Vorträge

Alles Dinge, die für den 24. April wichtig sind. Das „Mobile Mathelabor“ besteht aus verschiedenen Workshops, Vorträgen und Wettbewerben. Die Dozenten: Lehrer vom Ignaz-Günther-Gymnasium und Professoren von der Technischen Hochschule Rosenheim. Die Teilnehmer: Schüler aus ganz Oberbayern, von der Jahrgangsstufen fünf bis zwölf. Die Workshops seien spezifisch auf die unterschiedlichen Altersgruppen zugeschnitten, erklärt sie. „Wir wollen gerade den Kleinen Mathe spielerisch vermitteln. Und vor allem zeigen: Mathe kann auch Spaß machen.“

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Für die Sieger des Quizzes hätten sie Preise besorgt, ein Teleskop zum Beispiel oder eine Musikbox. Dadurch wolle man „Motivation schaffen“ – gerade in Zeiten von Corona. Und: Alle Schüler sollen Teilnehmerurkunden bekommen. Als „Dank“, dass sie dabei waren.

Organisation über Zoom und Whatsapp

All das planen Antonia Tramp, ihr Team und Betreuer Thomas Grillenbeck schon seit Wochen. Die Organisation finde größtenteils über Zoom und Whatsapp statt. Das habe die Arbeit erschwert, aber von ihrem Ziel haben sich die Seminarmitglieder trotzdem nicht abbringen lassen.

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Vor dem großen Tag planen sie einen Testdurchlauf. Damit am 24. April nichts schief geht, wenn es darum geht, ob man Dummheit messen kann.

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