Schön wars! Künstlerstimmen zum Ende von „Sommer in Rosenheim“

Sylvia Wendlinger (43), Rosenheim: Ich fand den Sommer in Rosenheim schöner, bunter und vielfältiger als die Wiesn! Es war ein tolles Angebot, das auf jeden Fall weitergeführt werden soll. Nicht nur bei unseren Comedy-Stadtführungen waren die Besucher sehr achtsam, aber zum Glück auch nicht ängstlich. Bei den Veranstaltungen gab es kein Massendurchschleusen, das war durch die Securityleute sehr gut organisiert. Eine kleine Anmerkung habe ich noch: Die Zeiten für die Acts waren manchmal etwas unglücklich gewählt, denn in der Mittagshitze kamen natürlich weniger Besucher. Aber um es kurz zu sagen: Beim Sommer in Rosenheim lief es einfach rund.
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Sylvia Wendlinger (43), Rosenheim: Ich fand den Sommer in Rosenheim schöner, bunter und vielfältiger als die Wiesn! Es war ein tolles Angebot, das auf jeden Fall weitergeführt werden soll. Nicht nur bei unseren Comedy-Stadtführungen waren die Besucher sehr achtsam, aber zum Glück auch nicht ängstlich. Bei den Veranstaltungen gab es kein Massendurchschleusen, das war durch die Securityleute sehr gut organisiert. Eine kleine Anmerkung habe ich noch: Die Zeiten für die Acts waren manchmal etwas unglücklich gewählt, denn in der Mittagshitze kamen natürlich weniger Besucher. Aber um es kurz zu sagen: Beim Sommer in Rosenheim lief es einfach rund.

Verschiedene Künstler, die beim „Sommer in Rosenheim“ mitgewirkt haben, ziehen zum Ende der Veranstaltungsreihe Bilanz.

Rosenheim – Der „Sommer in Rosenheim“ ist am gestrigen Sonntag zu Ende gegangen. Die Veranstaltungsreihe hat am 18. Juli begonnen. Den Auftakt hat die Stadtmöblierung unter dem Motto „Nimm Platz“ gemacht. Jeden Donnerstag gab es ab 18 Uhr Live- und DJ-Musik an mehreren Plätzen in der Innenstadt. Samstags haben Clowns, Schauspieler und Street Art-Künstler Rosenheim unsicher gemacht. Viele ehemals graue Wände werden nun von bunten Kunstwerken geziert. Alle Künstler haben der Stadt ihren ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Nach dem Ende von „Sommer in Rosenheim“ ziehen sie ein positives Fazit. Schöne und Hausmann

Christian Anetsberger (47), Rosenheim: Für mich als Urban Dancer war es eine völlig neue Erfahrung, als Walking Act in der ganzen Stadt unterwegs zu sein. Der Sommer in Rosenheim war absolut genial. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass man in so einer schwierigen Zeit so ein großes Programm auf die Beine stellen kann. Es macht mich glücklich, dass die Menschen so positiv geblieben sind. Die Veranstaltungen waren ein Gewinn für die Einheimischen und auch für Touristen. Beim Auftritt habe ich gemerkt: Die Leute waren froh, dass wieder etwas geboten wird. Eigentlich wäre ich zweimal aufgetreten, aber die erhöhten Fallzahlen machten uns einen Strich durch die Rechnung.
Roland Hefter (52), München: Beim Sommer in Rosenheim hatte ich einen Riesenspaß. Keiner war gestresst, auch nicht die Security, die einen super Job geleistet hat. Ich bin mir sicher: Dass die Zahlen der Corona-Fälle in Rosenheim gestiegen sind, hat sicher nichts mit der Veranstaltung zu tun. Jeder hat sich an die Hygieneregeln gehalten, die Veranstaltung war von vorne bis hinten top organisiert. Die Leute hätten weniger in den Urlaub fahren sollen, wären sie lieber mal zu uns gekommen! Es war für mich die erste Veranstaltung dieser Art. Auch nach dem Konzert habe ich so viele nette Leute kennengelernt und habe bekannte Gesichter wieder gesehen. Eine tolle Erfahrung!
Emmeran Heringer (41), Rosenheim: Ich fand den „Sommer in Rosenheim“ super. Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt. Die Reaktionen der Leute waren positiv, vor allem wenn ich mit Stefan Pillokat als Duo „RigoL & tOrF“ unterwegs war. Ich fand es schön, dass der „Sommer in Rosenheim“ ein Gemeinschaftsprojekt war. Jeder hat zwar sein eigenes Süppchen gekocht, aber im Endeffekt haben alle zusammen geholfen. Ich glaube, dass das auch sehr zukunftsweisend ist: Dass es besser gemeinsam geht, nicht gegeneinander. Ich hoffe, dass es in den nächsten Jahren wieder „Sommer in Rosenheim“ geben wird. Da würde für mich nicht zur Debatte stehen, wieder mitzumachen.
Günter Wimmer, Petting: Wir durften beim „Sommer in Rosenheim“ an vier verschiedenen Plätzen spielen. Das fanden wir ziemlich lässig. Der „Sommer“ war eine großartige Aktion. Respekt an die Veranstalter und die Stadt Rosenheim, dass sie das alle so gut durchgezogen haben. Wir haben viele Bekannte getroffen und von der Ferne begrüßt. Wir fanden es wichtig, sie alle wieder zu sehen. Wir haben auch gemerkt, wie ausgehungert die Menschen nach Live-Musik sind. Das hat uns sehr gefreut. Es war eine wunderschöne Sache, wir würden sofort wieder mitmachen. Wir haben in Rosenheim fast eine zweite Heimat gefunden, durch die Auftritte und das Lied „Rosenheim“.
Tomislav Topic (35), Berlin: Ich finde die Präsenz von Kunst im öffentlichen Raum unheimlich wichtig. Das Transit Art Festival als Teil von „Sommer in Rosenheim“ war von vorne bis hinten gut durchgetaktet und organisiert. Ich war schon auf vielen Festivals auf der Welt und da läuft am laufenden Band was schief. Dafür, dass das Festival hier zum ersten Mal stattgefunden hat, war das kaum der Fall. Ich wusste, dass das Team der Städtischen Galerie gut ist, aber die waren einfach super. Die Leute waren sehr interessiert. Ich habe viel mit ihnen geredet und diskutiert. Manche sind sogar mit ihrem Feierabendbier vorbeigekommen und haben das vor meiner Wand getrunken.

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