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Antrag an den Oberbürgermeister

Rosenheimer SPD will mehr Wohnraum für Pflegekräfte schaffen - Caritas weist SPD-Aussage zurück

Das Grundstück des Altenheims St. Martin soll für die weiteren Planungen berücksichtigt werden.
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Das Grundstück des Altenheims St. Martin soll für die weiteren Planungen berücksichtigt werden.

Auf dem Grundstück, auf dem sich im Moment noch das Caritas Altenheim St. Martin befindet, könnte in Zukunft bezahlbarer Wohnraum für Pflegekräfte geschaffen werden. Jedenfalls wenn es nach der Rosenheimer SPD geht. Das haben sie in einem entsprechenden Antrag an Oberbürgermeister März gefordert.

Update vom 20. Mai

Rosenheim - In Rosenheim soll mehr Wohnraum für Pflegekräfte entstehen. Das haben SPD und „Die Partei“ in einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März (CSU) gefordert. In diesem hatten sie unter anderem vorgeschlagen, dass hierfür das Grundstück des Altenheims St. Martin in der Erlenaustraße 2 berücksichtigt werden sollte. „Die Betriebserlaubnis für das Altenheim läuft 2026 ab, die Einrichtung wird in derzeit bestehender Form nicht weitergeführt werden können“, heißt es in dem Antrag. Eine Aussage, die jetzt den Caritasverband der Erzdiöse München und Freising auf den Plan gerufen hat. „Die apodiktische Behauptung der SPD, dass die Betriebserlaubnis des Altenheim St. Martin 2026 abläuft, weisen wir zurück“, heißt es in einer Stellungnahme. Ganz im Gegenteil laufe aktuell ein Antrag auf Verlängerung der Betriebserlaubnis bis 2031. Dieser befinde sich aktuell in Bearbeitung. „Parallel dazu prüfen wir derzeit einen alternativen Standort für einen potenziellen Ersatzneubau des Altenheims St. Martin in Rosenheim, den uns die Stadt angeboten hat“, teilt der Caritasverband mit. Um welchen Standort es sich genau handelt und wann ein Neubau stattfinden könnte dazu wollte sich die Caritas noch nicht äußern.

Rosenheim – Für eine Aufwertung des Pflegeberufs wollen sich die SPD und „Die Partei“ einsetzen. In einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März (CSU) fordern sie die Verwaltung auf, Auskunft über Ort und Anzahl der derzeit im Stadtgebiet vorhandenen Mitarbeiterwohnungen beziehungsweise Personalwohnheime des Klinikums zu geben.

Zustand des Pflegewohnheims in der Ellmaierstraße

Zudem soll über den baulichen Zustand des Pflegerwohnheims in der Ellmaierstraße berichtet werden. In dem Antrag beauftragen die Politiker die Verwaltung zudem, mit den Planungen eines weiteren Pflegerwohnheims beziehungsweise einer weiteren Mitarbeiterwohnlage.

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Ziel müsse sein, weiteren Wohnraum für die Fachkräfte des Klinikums zu schaffen. „Eine gute medizinische Versorgung kann nur mit einer Aufwertung des Pflegeberufs einhergehen“, heißt es in dem Antrag.

Kommunen sollen für gute Pflege eintreten

Es sei nicht nur die Aufgabe des Gesetzgebers durch Instrumente wie der Personaluntergrenze der Überlastung der Pflege entgegenzuwirken, auch die Kommunen seien im Rahmen der Daseinsvorsorge gut beraten, „für gute Pflege einzutreten“.

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Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Pflegekräfte führe nicht nur dazu, dass das städtische Klinikum als Arbeitgeber attraktiver werde, sondern auch, dass trotz sehr hoher Mietpreise „ein Leben in Rosenheim auch bei unteren und mittleren Einkommensbereichen finanzierbar ist“.

Grundstück des Altenheims St. Martin soll berücksichtigt werden

Bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück soll laut Antrag das Grundstück des Altenheims St. Martin berücksichtigt werden. „Die Betriebserlaubnis läuft 2026 ab. Die Einrichtung wird in derzeit bestehender Form nicht weitergeführt werden können, da sie den rechtlichen Vorgaben an stationäre Einrichtungen nicht mehr entspricht“, teilt die SPD mit.

Nähe zum Klinikum ist positiv

Aufgrund er Nähe zum Klinikum eigne sich das Grundstück in „besonderer Weise für die Schaffung von weiteren bezahlbaren Wohnangeboten für Pflegekräfte“. Ob das Grundstück tatsächlich in Frage komme, müsse mit dem Träger des Altenheims – der Caritas – erörtert werden.re

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