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Nach Klagen über schwere Aufgaben

Rosenheimer Schulleiter finden: Es gab keine negativen Ausreißer beim Mathematik-Abitur

Die Abiturprüfungen an den Rosenheimer Gymnasien sind heuer nicht schlechter ausgefallen als in den vergangenen Jahren.
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Die Abiturprüfungen an den Rosenheimer Gymnasien sind heuer nicht schlechter ausgefallen als in den vergangenen Jahren.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Obgleich es vor allem Klagen über das diesjährige Mathe-Abitur gab, sehen die Schulleiter der Rosenheimer Gymnasien keine auffällige Abweichung von den Vorjahresergebnissen. Beim Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium ist es mitunter umgekehrt.

Rosenheim – Es waren vor allem die Mathematikprüfungen, die der diesjährige Abiturjahrgang in Bayern als zu schwer empfand. Das Ganze mündete sogar in einer Petition an Bayerns Kultusminister Michael Piazolo. In Bayern ist dennoch mitunter von einer „Schwemme“ die Rede, weil sich viele Schüler in diesem Jahr bei ihren Durchschnittsnoten über eine Eins vor dem Komma freuen dürfen. Auch an den Rosenheimer Gymnasien haben die als besonders schwer gerügten Matheaufgaben offenbar nicht ins Kontor geschlagen.

Besser als in den vergangenen Jahren

„Wir haben viermal die Taumnote 1,0“, verrät die Schulleiterin des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums, Brigitte Würth. Beim kompletten Schnitt, aber auch bei der Anzahl jener, die sich bei ihrem Zeugnis über eine Eins vor dem Komma freuen dürfen, hält sie sich bis zur offiziellen Zeugnisvergabe noch bedeckt. Insgesamt, kann sie feststellen, sei das Abitur jedoch sogar heuer „etwas besser ausgefallen“ als in den vergangenen Jahren.

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Und das, obgleich die Situation für die Schüler während der Corona-Beschränkungen nicht leicht gewesen sei. Genauso wie die Vorbereitungszeit während der Pandemie. „Die Unsicherheit, auch die Angst vor einer möglichen Quarantäne zu den Abiturprüfungen, schwebte immer wie ein Damoklesschwert über den Schülern.“ Mit Blick auf die Matheprüfungen berichtet Würth, dass diese generell gut ausgefallen seien: „Mit einigen herausragenden Leistungen.“

Anspruchsvoll, aber machbar

Der Schulleiter des Ignaz-Günther-Gymnasiums, Dieter Friedl, kann im Vergleich zum vergangenen Schuljahrgang kaum Unterschiede zu den Abischnitten ausmachen. „Man muss das aktuelle und das letzte Schuljahr zusammen sehen, die beide vom Ergebnis her beinahe identisch sind“, meint Friedel. Die Abweichung des Schnitts vom vorherigen betrage maximal ein Zehntel. Das Mathe-Abitur sei in diesem Jahr zwar anspruchsvoll, aber machbar gewesen.

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So sei zumindest das Fazit seiner Fachkollegen ausgefallen. „Uns schien jedoch, dass es ein wenig schwieriger war, den berühmten einen Punkt zu bekommen“, kommentiert der Schulleiter die Klausuren. Die Rohpunkte seien in sehr kleiner Zahl auf die Aufgaben verteilt gewesen, entsprechend schwieriger habe sich der Sprung von einem zum nächsten Notenpunkt gestaltet. Das Rosenheimer Karolinen Gymnasium reagierte auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen nicht.

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