Rosenheimer Naturfreude haben einen neuen Vorsitzenden: Albin Stieber löst Fritz Uebelhör ab

Willkommen und Abschied:(von links) Der neue Vorsitzende der Naturfreunde RosenheimAlbin Stieber mit den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Ingrid Seitz, Fritz Uebelhör und Hannelore Stürzl (von links). re

Die Rosenheimer Naturfreunde hat einen neuen Vorsitzenden: Albin Stieber löst Fritz Uebelhör an der Spitze der Ortsgruppe ab. Das entschieden die Mitglieder bei der Versammlung in Rosenheim kurz vor der Corona-Krise. Uebelhör hatte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt.

Rosenheim – Kassier und stellvertretender Vorsitzender ist nun Günther Manz. Ulrike Bormann ist neue Schriftführerin, stellvertretende Vorsitzende und zuständig für die Abteilung Umwelt- und Naturschutz. Der Hüttenwart der Breitenberghütte heißt weiterhin Albrecht Bormann, der Grundstückswart Kreut auch in Zukunft Franz Marketsmüller.

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Der Leiter der Abteilung Kinder, Jugend, junge Familie bleibt Markus Gasser, Tourenwart ist Thomas Frank und Sportwart Anton Kadirogli. Auch Kulturreferentin Ruth Jörß bleibt im Amt, als Pressewartin fungiert Rosmarie Glock. Ludwig Lernbecher leitet nach wie vor die Fotogruppe, der Kontrollkommission gehören Artur Protzek, Manfred Schütz und Fritz Uebelhör an. Das Schiedsgericht besteht aus Maria Gaatz, Ferdinand Esser und Kurt Pitsch.

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Vor den Neuwahlen hatte der scheidende Vorsitzende über die zahlreichen Aktivitäten der Ortstgruppe im vergangenen Jahr berichtet. Beispielsweise über die elf Vereinsabende, auf denen teilweise Fachvorträge gehalten wurden, die Adventsfeier und weitere Veranstaltungen wie eine Infoveranstaltung zum Thema „Landwirtschaft – Ernährung – Klimaschutz“ mit Maria Noichl, Abgeordnete im Europäischen Parlament, und dem Bio-Landwirt Ludwig Maier aus Soyen. Ein weiteres Thema war die Breitenberghütte, die, nach den für den Brandschutz notwendigen Umbauarbeiten, seit dem Frühjahr 2019 an Conny Fellner und Norbert Heizer verpachtet ist.

Ausflug in die fränkische Schweiz

Tourenwartin Ulrike Bormann informierte über Wanderungen, Bergtouren, Schneeschuhtouren sowie sonstige Ausflüge und Aktivitäten, die in die nahe Umgebung, aber auch zu entfernteren Zielen führten, wie ein zweitägiger Ausflug nach Nürnberg und in die fränkische Schweiz. Auch umweltpolitisch waren die NaturFreunde aktiv, beispielsweise beim Volksbegehren für die Artenvielfalt oder beim Bürgerbegehren „Rosenheimer Radentscheid“. Insgesamt waren 54 unterschiedlichste Unternehmungen geboten, an denen insgesamt 514 Personen teilgenommen haben. Für die Touren stehen dem Verein vier ausgebildete Wander- und Bergwanderleiter zur Verfügung.

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Über fleißige Teilnehmer an den Sportstunden bei Maria Kadirogli und Midi Gaatz berichtete Sportwart Anton Kadirogli. Auch die Tischtennisgruppe hat ihre treuen Anhänger, hier seien Nichtmitglieder gegen einen Unkostenbeitrag jederzeit willkommen.

Kulturreferentin Ruth Jörß zeigte, mit welchen Fahrten die NaturFreunde in Sachen Kultur unterwegs waren: Ziele waren München und Bad Reichenhall, des Weiteren gab es die Fahrt ins Blaue zur Büttenfabrik Gmund, zum Markus Wasmeier Freilichtmuseum in Schliersee und zur Whisky Destillerie Slyrs.

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Der neue Vorstand ist nach eigenen Angaben voller Ideen und Elan im Hinblick auf die Aktivitäten im Jahresprogramm – voraussgesetzt die Corona-Krise macht den Vorhaben kein Strich durch die Rechnung.

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