VOR ENTSCHEIDUNG IM BUNDESKABINETT

Rosenheimer Landwirte protestieren mit Mahnfeuern gegen „Aktionspaket Insektenschutz“

Mit einem Mahnfeuer hat der Samerberger Landwirt Florian Griebl gegen das geplante neue Insektenschutzgesetz demonstriert.
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Mit einem Mahnfeuer hat der Samerberger Landwirt Florian Griebl gegen das geplante neue Insektenschutzgesetz demonstriert.

Für ein „Unding“ hält unter anderem Landwirt Florian Griebl das Insektenschutzgesetz, über das das Bundeskabinett am Mittwoch, 10. Februar, entscheiden soll. Mit einem Mahnfeuer hat der Samerberger - wie andere Landwirte aus dem Kreis Rosenheim – gegen das „Aktionspaket Insektenschutz“ demonstriert.

Rosenheim – Am Mittwoch, 10. Februar, soll das Bundeskabinett in Berlin über ein neues Insektenschutzgesetz („Aktionspaket Insektenschutz“) entscheiden. Geht es nach dem Willen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, sollen die Bewirtschaftung oder notwendiger Pflanzenschutz auf 800  000 Hektar in Bayern – und damit auf mehr als 25 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche – verboten oder massiv eingeschränkt werden.

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Unter anderem ist auch geplant, pauschal alle Streuobstbestände wie die von Landwirt Florian Griebl am Samerberg unter Schutz zu stellen. Für Griebl ein Unding: „Hier werden die bestraft, die sich seit Generationen für den Artenschutz und Naturschutz einsetzen. Es ist doch am Beispiel Streuobst vorauszusehen, dass keiner mehr einen Baum pflanzt, wenn die Fläche, auf der der Baum drauf steht, danach unter Schutz gestellt wird.“

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Gegen diese geplanten Regelungen haben zahlreiche Landwirte aus der Region – darunter Griebl – mit einem Mahnfeuer demonstriert. re

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