Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Wegen Corona

Rosenheimer Eltern bekommen Kita-Gebühren für die Monate Januar bis März 2021 erstattet

Eltern, deren Kinder die Notbetreuung nicht mehr als fünf Tagen im Monat in Anspruch genommen haben, bekommen die Beiträge jetzt erstattet.
+
Eltern, deren Kinder die Notbetreuung nicht mehr als fünf Tagen im Monat in Anspruch genommen haben, bekommen die Beiträge jetzt erstattet.
  • Anna Heise
    vonAnna Heise
    schließen

Kinderbetreuung während der Corona-Pandemie zu organisieren bleibt eine Herausforderung. Zumindest was die Beitragszahlung angeht, gibt es für die Rosenheimer Eltern jetzt aber auch eine gute Nachricht.

Rosenheim – Seit Januar 2021 ist die Kinderbetreuung in Rosenheim wieder erheblich eingeschränkt. Viele Einrichtungen sind coronabedingt geschlossen, angeboten wird lediglich eine Notbetreuung. Damit die Eltern nicht für etwas bezahlen müssen, das sie nicht in Anspruch genommen haben, hat der Freistaat Bayern bekannt gegeben, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Die Rede ist von „einem durchschnittlichen Beitragssatz in Höhe von 70 Prozent“ für die Monate Januar, Februar und März 2021.

Stadt will für 30 Prozent aufkommen

Für die restlichen 30 Prozent will die Stadt aufkommen. Dafür haben sich die Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung jetzt ausgesprochen. Nur Georg Kaffl (CSU) stimmte dagegen. Er erinnerte an die ohnehin schon schwierige Haushaltssituation. Denn für die Stadt bedeutet der Zuschuss einen finanziellen Mehraufwand von rund 130 000 Euro.

„Da noch nicht alle Träger den Antrag auf den staatlichen Anteil des Beitragsersatzes im Förderprogramm des Freistaats Bayern gestellt haben, kann auch der kommunale Anteil noch nicht exakt berechnet werden“, teilt die Verwaltung mit. Zwar zeigte SPD-Fraktionschef Abuzar Erdogan Verständnis für den Einwurf seines CSU-Kollegen, er erinnerte aber auch daran, dass man nicht Geld verlangen könne, für etwas, das nicht in Anspruch genommen worden ist. „Wir hätten noch mehr tun müssen, aber es ist ein erster Schritt“, fügte er hinzu.

Nicht mehr als fünf Tage in Anspruch genommen

Den Beitragsersatz erhalten Träger für alle Kinder, die die Notbetreuung an jeweils nicht mehr als fünf Tagen im Monat in Anspruch genommen haben und den Elternbeitrag nicht erhoben oder zurückerstattet haben, heißt es vonseiten der Verwaltung. Ausnahme sei das Mittagessen an bis zu fünf Anwesenheitstagen.

Lesen Sie auch: 344 Euro für 4 Tage: Rosenheimer Kita-Besuch war in Coronazeit schmerzhaft teuer (Plus-Artikel ovb-online.de)

„Eltern sollten mit den Trägern oder Einrichtungsleitungen sprechen, wie die dort die Rückzahlung der bereits gezahlten Kita-Beiträge geregelt wird“, heißt es aus dem Rathaus.

Mehr zum Thema

Kommentare