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SITZUNG DES UMWELTAUSSCHUSSES

Klimawandelkonzept: Rosenheim will den Auswirkungen der Erderwärmung begegnen

Trockene Böden durch Sommerhitze: Die Stadt Rosenheim hat den Auftrag für ein Klimakonzept ausgeschrieben, um den Folgen der Erderwärmung begegnen zu können.
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Trockene Böden durch Sommerhitze: Die Stadt Rosenheim hat den Auftrag für ein Klimakonzept ausgeschrieben, um den Folgen der Erderwärmung begegnen zu können.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Mit einem Klimawandelkonzept will die Stadt Rosenheim den Auswirkungen der Erderwärmung begegnen. Zu seiner jüngsten Sitzung hat der Umweltausschuss der Stadt Rosenheim einstimmig grünes Licht gegeben, um den Auftrag für ein solches Papier auszuschreiben.

Rosenheim – Von diesem Papier verspricht sich die Verwaltung Erkenntnisse über die Auswirkungen des Klimawandels für Rosenheim. Schlussendlich sollen die Gewinner der Ausschreibung aber auch aufzeigen, wie die Stadt diesen Herausforderungen begegnen könnte. Resilienz, also Widerstandsfähigkeit, lautet hier das Stichwort.

Im Juni vergangenen Jahres hatte der Umweltausschuss die Verwaltung einstimmig beauftragt. Nach Beratungen im Haupt- und Finanzausschuss segnete das Gremium die Vergabe nunmehr endgültig ab.

Förderung durch Bayerisches Klimaschutzprogramm

Für die Erstellung des Klimawandelkonzepts kalkuliert die Verwaltung mit rund 120.000 Euro, hofft jedoch auf Fördermittel aus dem Bayerischen Klimaschutzprogramm. In diesem Fall würde sich die Summe auf rund 36.000 Euro reduzieren.

Den Herausforderungen begegnen

Der Auftrag selbst umfasst neben einer Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation auch jene Verwaltungsbereiche zu benennen, die sich wohl besonders mit den Auswirkungen der Erderwärmung beschäftigen müssen.

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Namentlich führt die Projektbeschreibung neben der Bauleitplanung, auch die Liegenschaftsverwaltung und die Grünflächenentwicklung als solche auf, ebenso die Bereiche Katastrophenschutz und Stadtentwässerung. Schlussendlich soll das Konzept ebenso aufzeigen, wie die Verwaltungen diesen Herausforderungen begegnen kann.

Parallel hierzu betreibt das Umwelt- und Grünflächenamt eine Klimaschutzinitiative. Im Vordergrund hier steht indes die Vermeidung des Ausstoßes von klimaschädlichem CO2. Hier bemüht sich die Stadt, vor allem bei ihren Liegenschaften den Energieverbrauch wie auch den Ausstoß des Treibhausgases zu vermeiden.

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Zu diesen gehören unter anderem das Ignaz-Günther- und das Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium sowie die Luitpolthalle. Für den Baubetriebshof wiederum plant Rosenheim, eine Solaranlage zu installieren. Ebenso sollen die städtischen Betriebe in die Bemühungen um mehr Klimaschutz eingebunden werden.

Neuauflage des Klimafrühlings

Für die Zeit vom 15. bis zum 17. April planen die Verantwortlichen der Klimaschutzinitiative zudem eine neue Auflage des Rosenheimer Klimafrühlings, in diesem Jahr freilich digital. Interessierte können sich im Internet hier anmelden.

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