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Glück im Unterricht erforschen

Rosenheim: Städtische Realschule für Mädchen plant eine Woche im Sinne der Lebenserziehung

Die Schülerinnen der Klasse 10d (von links): Beata Vollenbroich, Nellie Wolfarth, Magdalena Dörrer, Michele Wiederer, Lisa Ulbrich, mit ihrer Lehrerin Anette Dippold (hinten), Initiatorin der Glückswoche.
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Die Schülerinnen der Klasse 10d (von links): Beata Vollenbroich, Nellie Wolfarth, Magdalena Dörrer, Michele Wiederer, Lisa Ulbrich, mit ihrer Lehrerin Anette Dippold (hinten), Initiatorin der Glückswoche.

Seit 2013 gibt es den „International Day of Happiness“ der Vereinten Nationen, übersetzt „Weltglückstag“ oder „internationaler Tag des Glücks“. Er wird am 20. März gefeiert.

Rosenheim – In der Woche vor den Osterferien, vom 22. bis 26. März, wird die Städtische Realschule für Mädchen zu diesem Thema eine „Glückswoche“ durchführen.

Geplant ist, dass Lehrkräfte das Thema Glück in Bezug zu ihrem jeweiligen Fach setzen. In Biologie können zum Beispiel die Vorgänge im menschlichen Körper bei Glücksgefühlen besprochen werden, in Erdkunde der Staat Bhutan, bei dem das Glück der Bevölkerung in der Verfassung verankert ist, in Mathe die Glückszahlen und die Wahrscheinlichkeiten für Lottogewinne. Stundenplan und Klassen werden coronakonform in dieser Woche unverändert beibehalten.

Sich um das seelische Wohl zu kümmern, ist ebenfalls eine Pflicht der Schule

Die Schulleiterin der Städtischen Realschule für Mädchen Magdalena Ramm und die Unesco-Beauftragte Anette Dippold sind sich einig, dass in Zeiten von Homeschooling eine Glückswoche keine Verschwendung wertvoller Unterrichtszeit ist: „Die kognitive Wissensvermittlung ist wichtig. Aber ihr darf nicht alles Vergnügliche und Unbeschwerte untergeordnet werden. Schule hat auch die Pflicht und die Verantwortung, sich um das seelische Wohl der Schülerinnen zu kümmern.“

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Sie freuen sich, ihren Mädchen diese Abwechslung bieten zu können. „Denn für das eigene Glück verantwortlich zu sein, gehört sicherlich auch zur Lebenserziehung.“ (re)

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