Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Im Tierheim in Obhut

Sieben Meerschweinchen nahe der Mangfall in Rosenheim ausgesetzt – So geht es den Tieren jetzt

Ausgesetzt: Die sieben Meerschweinchen wurden unter einem Strauch nahe der Mangfall gefunden.
+
Ausgesetzt: Die sieben Meerschweinchen wurden unter einem Strauch nahe der Mangfall gefunden.

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Wochen sind in Rosenheim an der Mangfall unweit der Kufsteiner Straße Meerschweinchen ausgesetzt worden. Für den Tierschutzverein Rosenheim eine bekannte Problematik.

Rosenheim – Gewusel unter einem Strauch nahe der Mangfall. So lautete die Meldung, die am Montagmorgen beim Tierschutzverein Rosenheim einging. Eine Spaziergängerin hatte die Meerschweinchen entdeckt und unmittelbar die Tierschützer verständigt.

Diese konnten die Tiere dann einfangen und in ein Tierheim bringen. Es handelte sich hierbei um zwei erwachsene Meerschweinchen sowie fünf Jungtiere. Da sie sich aber allesamt in einem gesundheitlich eher schlechten Zustand waren, mussten sie außerdem in tierärztliche Behandlung. Ein Jungtier wies zudem Bissverletzungen auf.

Zweiter Fund binnen weniger Wochen

Bereits Mitte März waren an der selben Stelle Tiere gefunden worden. Auch damals hatten die Tiere Bissverletzungen. Möglicherweise handelt es sich um die selben Täter.

„Alles deutet auf Unwissen bei den Haltern hin“, sagt Andrea Thomas, Vorsitzende des Tierschutzvereins Rosenheim. Dies sei ein Problem das häufig auftritt, berichtet sie: „Oft werden die Tiere einfach gekauft, weil die Kinder das so wollen.“ Dabei werde sich meist unzureichend informiert, vor allem was Themen wie Kastration betrifft. So kann es passieren, dass die Tiere sich unkontrolliert vermehren oder gegenseitig aufeinander losgehen. Was dazu führt, dass Leute überfordert sind und deshalb versuchen die Tiere loszuwerden.

Um derartige Probleme zu vermeiden rät Thomas deshalb sich vor allem bei der Haltung von Meerschweinchen im Vorfeld genau zu informieren und dies nicht zu unterschätzen.

Im Notfall an Tierheime wenden

Wenn man dann doch mit den Tieren überfordert ist, sollte man unbedingt Kontakt mit einem Tierheim aufnehmen, so Thomas. „Auf keinen Fall darf man die Tiere aussetzen, in dem Glauben, dass sie alleine zurechtkommen“, sagt sie.

Die Tierheime haben in der Regel immer Kapazitäten. Auch wenn während der Pandemie befürchtet wurde, dass viele Menschen sich, in der neu gewonnen Freizeit Tiere kaufen und diese dann kurze Zeit später wieder zurückgeben. Dies sei laut Thomas aber nicht eingetreten. „Wir hatten uns zu Beginn auch schon auf mehr Rückgabe von Tieren eingestellt, allerdings blieb ein großer Anstieg aus“, erklärt sie.

So kann man sich im Notfall auf jeden Fall an ein Tierheim wenden. Besser wäre es natürlich wenn eine Situation wie diese, erst gar nicht entsteht. jh

Mehr zum Thema

Kommentare