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Corona-Tests statt Shopping

Ehemalige Pimkie-Filiale in Rosenheim wird BRK-Testzentrum

Testen auf Pimkie komm raus: An der Münchener Straße soll innenstadtnahes Testen möglich sein.
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Testen auf Pimkie komm raus: An der Münchener Straße soll innenstadtnahes Testen möglich sein.
  • Michael Weiser
    VonMichael Weiser
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Bis vor kurzem wurde dort Mode verkauft, nun macht dort Rosenheim Werbung für sich als Modellstadt. An der Münchener Straße, wo bis zum Lockdown Pimkie Mode für junge Frauen verkaufte, gibt‘s demnächst ein BRK-Testzentrum. Wie man sich dort die Lizenz zum Shoppen besorgen kann.

Rosenheim – Mode war einmal, nun kann die Modellstadt kommen: Das Modegeschäft Pimkie an der Münchener Straße ist zwar Geschichte, doch zieht dort nun dort ein Testzentrum des Bayerischen Roten Kreuzes ein. Mit Folgen auch für die Rosenheimer Innenstadt und ihre Funktion als Einkaufsmeile: Bei den Testzentren kann man sich die Bestätigung abholen, die zum Shoppen berechtigt – einen negativen Corona-Test vorausgesetzt.

Den Einzug des BRK hat das City Management Rosenheim jetzt bestätigt. Der genaue Zeitpunkt für die Eröffnung sei noch nicht bekannt, aber Ende der Woche werde es so weit sein, sagte Sabrina Obermoser, Geschäftsführerin des City Managements Rosenheim auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. Eine BRK-Sprecherin nannte den Freitag als möglichen Start-Tag.

Testen auf Corona: Näher am Rosenheimer Zentrum geht’s kaum

Bislang gibt es Stationen im Stadtgebiet bereits am Bürgerhaus Happing, am Media Markt und beim BRK selbst an der Tegernseer Straße, außerdem an der Loretowiese (siehe oben). Insgesamt acht Teststraßen will das BRK künftig in der Innenstadt-Station unterhalten, dort, wo einst Mode für junge Frauen verkauft wurde. Die zusätzlichen Teststraßen wären ein gutes Argument für Rosenheim als Modellstadt im bayerischen Corona-Management. Neben einer 7-Tage-Inzidenz von 100 bis 150 hatte das bayerische Gesundheitsministerium bestimmte Voraussetzungen für Kandidaten bei diesem Lockerungsprojekt genannt.

Große Kapazitäten braucht eine Modellstadt

Dazu gehören möglichst große Testkapazitäten von zehn Prozent der Einwohnerschaft täglich. Die Stadt Rosenheim hat nach eigenen Worten die Bewerbung um eine der beiden oberbayerischen Modell-Standorte fristgereicht eingereicht. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte die Bekanntgabe der insgesamt acht bayerischen Standorte vergangenen Mittwoch wegen der angespannten Pandemielage verschoben, und zwar um zunächst zwei Wochen.

In Rosenheim aber rechnet man sich aber weiterhin gute Chancen aus. Am vergangenen Freitag erst hatten Vertreter aus Wirtschaft und Gastronomie der Stadt in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung zugesichert.

Wie das aussehen kann, zeigte jetzt die Familie Reindl, der das Gebäude an der Münchener Straße gehört. „Ob da nachher wieder Mode reinkommt, ist uns jetzt gerade gleich“, sagte Karl-Georg Reindl. „Wir haben den Wunsch, dass es mit Rosenheim weiter vorangeht.“

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