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Rosenheim als Modellstadt nach Vorbild Tübingen

Oberbürgermeister März und Daniela Ludwig: Rosenheim soll Corona-Testregion werden

Rosenheim - Die Idee, Rosenheim als Modellstadt nach Vorbild Tübingen für einen Öffnungsversuch vorzuschlagen, erfährt regen Zuspruch. Von Oberbürgermeister Andreas März und CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig wurden bereits die ersten Anfragen gestellt.

Daniela Ludwig: „Vielleicht kann Markus Söder uns eine Chance geben – das wäre toll“

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig  hat Ministerpräsident Markus Söder gebeten, die Stadt  Rosenheim zur Corona-Testregion zu machen. „Wir alle, die  Stadt, der Landkreis, die Gastronomie und der Einzelhandel  haben ein sehr hohes Interesse daran“, so die heimische Wahlkreisabgeordnete. 

„Es gibt auch gewichtige Gründe dafür: Wir haben immer wieder relativ hohe Inzidenzzahlen, liegen in unmittelbarer Nähe zu  Österreich, und der Einzelhandel ist seit Dezember geschlossen. Seit Montag laufen zudem unter Führung des Bayerischen Roten  Kreuzes die Teststationen.“ Das digitale Gründerzentrum Stellwerk 18 könne sicher bei der Dokumentation unterstützen.  Ludwig hatte sich bereits nach der Konferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel per SMS  an den Ministerpräsidenten gewandt. „Vielleicht kann Markus Söder uns eine Chance geben – das wäre toll“, so die  Abgeordnete.  

Der Ministerrat hatte heute beschlossen, nach den Osterferien im  Rahmen von Modellprojekten drei Städte mit einer 7-Tage Inzidenz von über 100 als Testregion auszuwählen. Sie sollen  dann mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept für  die Dauer von 14 Tagen einzelne Bereiche des öffentlichen  Lebens öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter  Nutzung insbesondere eines konsequenten Testregimes zu  untersuchen.

Pressemitteilung Daniela Ludwig, MdB

Oberbürgermeister März: Rosenheim wird sich als Modellstadt für Öffnungen bewerben

Rund drei Monate, nachdem das Impfzentrum auf der Loretowiese seinen Betrieb aufgenommen hat, sind inzwischen insgesamt rund 41.000 Impfungen durchgeführt worden. 25.735 Menschen haben die erste, 15.071 bereits die zweite Impfung erhalten.

Nachdem die sogenannte erste Prioritätengruppe der über 80-Jährigen und der besonders vulnerablen Personen in Stadt und Landkreis Rosenheim rund 35.000 bis 40.000 Menschen umfasst, liegt die Impfquote für die Erstimpfungen zwischen 64 und 73,5 Prozent. Die Quote der Zweitimpfungen liegt zwischen knapp 38 und 43 Prozent.

Bezogen auf die insgesamt rund 320.000 Menschen in Stadt und Landkreis Rosenheim sind inzwischen acht Prozent erstgeimpft und 4,7 Prozent zweitgeimpft.

„Die 7-Tage-Inzidenz ist ein Indikator mit letztlich chaotischer, also nicht plan- oder vorhersagbarer Entwicklung. Ein solcher Indikator ist Gift für die Wirtschaft. Denn Einzelhandel, Gastronomie und Kulturwirtschaft brauchen wenigstens einigermaßen verlässliche Bedingungen Indikatoren, um sich auf mögliche Wiedereröffnungen vorzubereiten“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. Für ihn ist der Umstieg von der Inzidenz auf die Impfquote deshalb im Grundsatz der richtige Weg, um den Impffortschritt und damit die zunehmende Immunisierung der Bevölkerung messbar zu machen und Planungssicherheit für die Unternehmen zu schaffen. „Alles entscheidend ist am Ende die Auslastung der Klinik-Kapazitäten und hier speziell der Intensivbetten mit Covid-Patienten. Dieser Indikator müsste zusätzlich berücksichtigt werden, um methodisch sauber von der Inzidenz als alleinigem Entscheidungskriterium für Lockdown-Maßnahmen wegzukommen“, wirbt März für einen Umstieg im Messsystem.

„Die heutige Entscheidung des Bayerischen Ministerrats, nach den Osterferien Modellstädte für ein Testkonzept zur Öffnung einzelner Bereiche des öffentlichen Lebens auszuwählen, begrüße ich ausdrücklich. Wir haben bereits mehrere Testzentren. Deshalb werden wir selbstverständlich unseren Hut als Modellstadt in den Ring werfen“, so März weiter.

Für diese Woche rechnet Impfkoordinator Hans Meyrl mit über 4.800 Impfungen. In der kommenden Woche soll die Zahl der Impfungen auf rund 7.700 ansteigen. Derzeit sind rund 65.000 Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Rosenheim für eine Impfung registriert.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © Zacharie Scheurer

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