Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Umgestaltung des Rosenheimer Bahnhofsumfelds

Neuer Südtiroler Platz soll mehr Besucher in die Innenstadt von Rosenheim locken

Mehr Grün und mehr Fläche für Fußgänger: die Planung für die Neugestaltung des Südtiroler Platzes am Rosenheimer Bahnhof.
+
Mehr Grün und mehr Fläche für Fußgänger: die Planung für die Neugestaltung des Südtiroler Platzes am Rosenheimer Bahnhof.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
    schließen

Mehr Platz für Fußgänger und ein besserer Zugang zum Bahnhofsgebäude ohne Barrieren: Von der Neugestaltung des Südtiroler Platzes verspricht sich Rosenheim ein ansprechenderes und funktionales Umfeld, das auch mehr Besucher in die Stadt locken soll. Auch Kunst ist ein Thema auf der Fläche.

Rosenheim– Am Montag (26. April) ist der Startschuss für den zweiten und dritten Bauabschnitt zur Neugestaltung des Südtiroler Platzes gefallen. Im Beisein von Oberbürgermeister Andreas März nahmen Verantwortliche von Stadt und Planungsbüro den symbolischen Spatenstich vor.

Barrierefreiheit geplant

Die Arbeiten erfolgen innerhalb der kompletten Neugestaltung des Bahnhofsumfelds. Dieses soll nicht nur optisch ansprechender werden, auch die Barrierefreiheit soll von den Arbeiten profitieren. Das Baufeld für die neuen Abschnitte erstreckt auf die Fläche zwischen dem Fahrradparkhaus und dem ehemaligen Oberbahnamt.

Auch dieses soll in die Neugestaltung miteinbezogen werden und künftig Gastronomie und Büroflächen beheimaten.

Neue Bäume für mehr Aufenthaltsqualität

Für mehr Aufenthaltsqualität sollen unter anderem neue Bäume sorgen, die auf den Flächen westlich des ehemaligen Oberbahnamts und östlich des Fahrradparkhauses gepflanzt werden sollen.

„Los geht‘s“ lautet der Titel des Kunstwerks, das auf dem Südtiroler Platz installiert werden soll.

Nahe der bestehenden Hainbuche wollen die Planer ein Kunstwerk mit dem Titel „Los geht‘s“ installieren, eine Bahnhofsuhr, die auf zwei überdimensionalen Skater-Rollen ruht und damit als „anarchistischer und fröhlich-dynamischer ‚Zwilling‘ der Bahnhofsuhr den weiteren Weg in die Stadt antritt“, wie in der Projektbeschreibung zu lesen ist.

Lesen Sie auch: Rosenheimer Amtsgericht verurteilt Obdachlosen nach Streit mit Seniorin zu Freiheitsstrafe von fünf Monaten

Besucher sollten sich jedoch auch künftig lieber an der eigentlichen Uhr am Bahnhofsgebäude orientieren, denn zur Zeitangabe taugt das Kunstwerk nicht, allein schon wegen der fehlenden Stunden- und Minutenzeiger. Stattdessen soll das Objekt die Lust an der Bewegung durch Zeit und Raum, die dem Reisen innewohne, thematisieren.

Mehr Platz für Fußgänger

Der Bahnhofsvorplatz bleibt künftig allein Fußgängern vorbehalten, die bisherigen Parkmöglichkeiten dort fallen weg. Gleiches gilt für die bisherigen Kurzzeitparker-Buchten nördlich des Bahnhofsgebäudes. Dafür entstehen westlich des Fahrradparkhauses 24 Plätze für Kurzzeitparker mit Zu- und Ausfahrt auf Richtung der Gießereistraße.

Weitere Nachrichten aus der Stadt Rosenheim finden Sie hier.

Bereits Ende November vergangenen Jahres begannen die Tiefbauarbeiten für diese Parkanlage Ost. Bis Ende 2022 soll das Projekt abgeschlossen sein, für das rund 7,1 Millionen Euro Kosten veranschlagt sind.

Gelände nicht „verkünsteln“

Rosenheims Bürgermeister Andreas März hofft, mit der Neugestaltung einen Magneten für die Innenstadt zu schaffen, der Besucher ins Zentrum hineinzieht. Dabei sollen die Arbeiten das Gelände nicht „verkünsteln“, die Fläche solle auch künftig „funktional“ bleiben. „Ich glaube, dass uns dies mit dem Entwurf und der Planung gelungen ist“, sagte März nach dem gestrigen Spatenstich.

Mehr zum Thema

Kommentare