Rosenheim: Nachruf auf Wilhelm Berger

Wilhelm Berger

Der Eisenbahner Verein Rosenheim und viele Bruder- und Patenvereine in Rosenheim, München und Hannover trauern um ihr langjähriges Mitglied Wilhelm Berger, der jetzt im Alter von 85 Jahren gestorben ist.

Rosenheim – Willi Berger wurde am 27. Januar 1935 in Römerstadt im Sudetenland geboren und mit neun Jahren nach Rosenheim ausgesiedelt, wo letztlich Wurzeln schlug. Seine zweite Frau Erni und zwei Kinder trauern um ihn. Seine erste Frau war bereits sehr früh verstorben.

Lehre bei der Firma Willy Gunzenberger

Nach der Grundschule begann er 1950 eine Lehre zum Spengler bei der Firma Willy Gunzenberger, die er 1953 mit Erfolg als Geselle beendete. Bis 1956 arbeitet er als Karosseriebauer bei der Firma Kraus Maffei.

1957 begann er bei der Bahnmeisterei Bahnhof Rosenheim als Gleisbauer, später war er im Güter- und Schrankenwärterdienst beschäftigt. Nach der Beamtenprüfung bis zu seinem Ruhestand 1990 war er im Rangier- und Stellwerksdienst tätig.

Seine vielen Mitgliedschaften in den Vereinen zeugten von seiner Freude an Geselligkeit und Kameradschaft. Beim Eisenbahner Verein trat er als Mitglied 1965 ein. Von 1980 bis 1994 übernahm er das Amt des Kassiers. Dafür wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Bis zu seinem Ableben war er als Revisor tätig und stand dem Verein mit seinem Wissen und Tatkraft weiterhin zur Verfügung.

Mitglied beim Krankenunterstützungsverein

1975 trat er beim Patenverein dem Krankenunterstützungsverein (KUV) Germania als Mitglied ein. Sein größtes Anliegen war die Verbundenheit und Kameradschaft zwischen diesen beiden Vereinen zu unterstützen und zu pflegen. Dafür erhielt er die Ehrenmitgliedschaft und die goldene Ehrennadel.

Ab 1971 bei den Stockschützen

Seine Mitgliedschaft ab 1971 beim Männerturnverein Rosenheim war der Grund, sich den Stockschützen anzuschließen. Dem Eisenbahnersportverein (ESV) trat er 1966 bei und auch dort wendete er sich der Abteilung der Stockschützen zu bei der er bis zu seinem Ableben, als Abteilungsleiter tätig war.

Seine Freude an der Blasmusik war ihm ab 1984 die Mitgliedschaft bei der Eisenbahner Musikkapelle wert. Da sein Sohn Willi Berger junior in der Vorstandschaft der Gebirgsschützenkompanie mitwirkt, war ihm hier die Mitgliedschaft ab 2003 ebenso sehr wichtig und ein großes Anliegen.

Eine Herzensangelegenheit

Seine Tätigkeiten bei der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschland (GdED), jetzt Eisenbahner Verkehrsgewerkschaft (EVG) und anderen Gruppierungen waren ihm eine Herzensangelegenheit. Auch hier wurden ihm zahlreiche ehrenvolle Auszeichnungen zuteil.

Beste Erinnerung und unvergessen

Dem Eisenbahner-Verein Rosenheim und den zahlreichen weiteren Vereinen, ebenso in seinem Freundes- und Bekanntenkreis wird Willi Berger allen in bester Erinnerung und unvergessen bleiben.

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