Polizei durchsucht Wohnungen

3 mutmaßliche Marihuana-Händler aus Rosenheimer Asylunterkünften landen in U-Haft

Die drei Männer scheinen mit dem illegalen Verkauf von Marihuana ein gutes Geschäft gemacht zu haben.
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Die drei Männer scheinen mit dem illegalen Verkauf von Marihuana ein gutes Geschäft gemacht zu haben.

Bereits seit geraumer Zeit hatte die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim laut eigener Aussage drei Rauschgifthändler im Stadtgebiet Rosenheim im Visier. Jetzt sind ihre Wohnungen durchsucht worden. Was dabei gefunden wurde, dürfte die Männer teuer zu stehen kommen.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

ROSENHEIM. Aufgrund unterschiedlicher Hinweise und Verdachtsmomente ermittelte das Rauschgiftkommissariat der Kripo Rosenheim seit mehreren Wochen gegen drei Männer aus Rosenheim, die offenbar einen schwunghaften Handel mit Marihuana im Stadtgebiet betrieben. Nach der Feststellung entsprechender Tatsachen erließ der zuständige Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein Durchsuchungsbeschlüsse für die drei Wohnungen der Beschuldigten, die sich alle in unterschiedlichen Asylbewerberunterkünften im Stadtgebiet Rosenheim befinden.

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Tausende Euro Drogengeld

Bei den Durchsuchungen mit mehreren Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd sowie mit Unterstützungseinheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei stellten die Ermittler Marihuana im oberen dreistelligen Grammbereich sowie Drogengeld im unteren vierstelligen Bereich sicher. Aufgrund dessen stellte die Staatsanwaltschaft Haftantrag gegen die drei Beschuldigten, woraufhin der zuständige Ermittlungsrichter die Untersuchungshaft erließ.

Im Anschluss wurden die drei nigerianischen Staatsangehörigen in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen der Kripo Rosenheim dauern an.

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