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Dringend Ehrenamtliche gesucht

Krieg in der Ukraine: Erste Flüchtlinge kommen in Rosenheimer Luitpoldhalle an

Der erste Bus mit Ukraine Flüchtlingen ist am Freitag, 18. März, in Rosenheim angekommen.
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Der erste Bus mit Ukraine Flüchtlingen ist am Freitag, 18. März, in Rosenheim angekommen.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Im Aufnahmezentrum in der Luitpoldhalle in Rosenheim sind am Freitag (18. März) die ersten Geflüchteten angekommen. Um sich die Ukraine-Flüchtlinge bestmöglich zu versorgen, sucht die Stadt weiterhin nach Ehrenamtlichen - auch weil die ersten wichtigen Termine bereits anstehen.

Rosenheim - In Rosenheim sind die ersten 13 von der Regierung von Oberbayern zugewiesenen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine am Freitag angekommen. Das hat die Stadt jetzt in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. In der Erstaufnahmeeinrichtung in der Luitpoldhalle wurden sie von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in Empfang genommen. In der Luitpoldhalle stehen laut Stadt aktuell 85 Schlafplätze zur Verfügung.

In der Luitpoldhalle haben die Mitarbeiter der Stadt auch eine Spielecke für die Kinder eingerichtet.

Alle Kriegsflüchtlinge negativ auf Corona-Virus getestet

Für Verpflegung ist gesorgt, ebenso wie für Dusch- und Waschmöglichkeiten. Hallenmanagement und Sicherheitsdienst stehen auf Abruf bereit. Alle Kriegsflüchtlinge wurden negativ auf das Corona-Virus getestet. Wie lange die Menschen das Angebot in der Luitpoldhalle nutzen, liegt in ihrer Entscheidung. Im Unterschied zu Asylbewerbern haben Kriegsflüchtlinge keine Residenzpflicht.

Rund 350 Schreiben an Ehrenamtliche

Nach ihrer Ankunft in der Luitpoldhalle wurden die Kriegsflüchtlinge von den Mitarbeiter der Stadt offiziell registriert. „Das hat vor allem leistungsrechtliche Gründe“, sagt Christian Hlatky von der Rosenheimer Bürgerstiftung, der sich um die Koordination kümmert. Am Donnerstag (17. März) hat er sich in einem Schreiben - das auch unserer Redaktion vorliegt - an die rund 350 Ehrenamtlichen gewandt, die ihre Hilfe angeboten haben.

In der Luitpoldhalle sind einzelne Räume abgetrennt. Beispielsweise diese Viererunterkunft.

Tuberkuloseabklärung Anfang der Woche

In diesem hat er die Ehrenamtlichen nicht nur über den aktuellen Stand informiert, sondern auch über das weitere Vorgehen. So müssen die Kriegsflüchtlinge am Anfang kommender Woche zum Gesundheitsamt und einen Röntgentermin zur Tuberkuloseabklärung abhalten. „Hierfür werden wieder dringend ehrenamtliche Begleiter benötigt, damit die Menschen den Weg dorthin finden und auch vor Ort übersetzt werden kann“, sagt Hlatky.

Ein Essensschild gibt den neuen Bewohnern der Luitpoldhalle zusätzliche Informationen.

Gut erkenntlich mit einer gelben Weste

Wer sich bereit erklärt hat, die Kriegsflüchtlinge ehrenamtlich zu unterstützen, bekommt eine gelbe Weste. „Der Sicherheitsdienst bekommt eine Liste von mir, wer sich alles als Helfer registrieren hat lassen - dadurch erhalten sie Zugang zur Halle“, sagt Hlatky. Menschen die sich ebenfalls engagieren möchten, kann sich per E-Mail an patenprojekt@buergerstiftung-rosenheim.de melden.

Spendenkonto eingerichtet

Die Bürgerstiftung Rosenheim hat zudem ein Spendenkonto eingerichtet, um den Menschen aus der Ukraine zu helfen, die jetzt zu uns kommen Spendenkonto Bürgerstiftung Rosenheim – Hilfe für die Menschen aus der Ukraine, IBAN: DE07 7112 0077 0035 7866 51, BIC: HYVEDEMM448.